Albanien

Bis zum Fall des Kommunismus war Albanien der verschlossenste Staat Europas, in den 1990er-Jahren wahrscheinlich der gefährlichste. Heute ist das Land sicher, stabil und dank einer zunehmend guten Infrastruktur auch leicht bereisbar. Die erstaunliche Vielfalt lässt sich nicht leicht einordnen; es erwarten uns ein wilder Norden und ein urbaner Süden, unwegsame Gebirgs-regionen und eine teils dicht besiedelte Küste. Muslime leben Tür an Tür mit Katholiken und Orthodoxen - und das in einem Land, das noch vor einer Generation per Dekret atheistisch war.

Termine & Details

Leistungen

Flüge mit Austrian

Flughafentaxen inkl. Ticketservicecharge

Halbpension in 4****Hotels

Rundreise

LOGOS Reiseleitung

Extrakosten: Flugzuschlag für Bundesländerabflüge

Logos Kochrezept

Fërgesë Tirane ist eine aus Tirana stammende Hauptspeise:

Tomaten und Paprika enthäuten. Paprika entkernen und 5-7 Minuten in Olivenöl dünsten. Danach ca. 15 Minuten abkühlen lassen. Paprika und Tomaten würfeln. Die Butter schmelzen, den gewürfelten Feta dazugeben und das Mehl nach und nach hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Gemüse mit der Käsesauce mischen und alles in eine Auflaufform geben. Bei 200°C ca. 15 Minuten backen.

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"Der Wolf wechselt sein Fell, vergisst aber nicht seine Gewohnheiten."
- Sprichwort aus Albanien -

Tagesplanung

1. Tag: Auf nach Albanien

Abflug morgens vom Flughafen Ihrer Wahl mit raschem Anschluss über Wien nach Tirana - Ankunft in der Hauptstadt Albaniens mittags. Durch den Elan des Bürgermeisters wurde aus der einst grauen Stadt der Hoxha-Ära eine quirlige Metropole mit bunten Hausfassaden, die zum Teil an Werke von Hundertwasser erinnern. Bei einem Stadtspaziergang werden wir u.a. das Skanderberg-Denkmal auf dem gleichnamigen Platz, die Ethem-Bey-Moschee (erbaut 1793 - 1794) und den 35m hohen Uhrturm sehen. Es besteht auch die Möglichkeit, das Nationalmuseum mit seinen herausragenden Sammlungen zu besuchen, wo uns die wechselvolle Geschichte des Landes vor Augen geführt wird.

2. Tag: Antikes Apollonia

Fahrt in die Küstenstadt Durres, die bereits 627 v. Chr. als Epidamnos von Kolonisten aus Korinth und Korfu gegründet wurde. 1278 errichteten hier die Dominikaner ihr erstes Kloster in Albanien. Spaziergang in der Altstadt: Wir sehen das römische Theater und das Archäologische Museum. Fahrt nach Apollonia, 588 v. Chr. als griechische Kolonie unter Beteiligung von Siedlern aus Korinth gegründet und nach dem Gott Apollon benannt. Der römische Kaiser Augustus Octavian studierte hier. Wir sehen die Ausgrabungen aus illyrischer, griechischer und römischer Zeit (große Stoa, Bouleuterion, Odeon, Bibliothek etc.) und das Muttergotteskloster aus dem 11. Jhdt., das gleich neben den Ausgrabungsstätten liegt. Inmitten antiker Säulen überrascht die Kuppel einer mittelalterlichen Klosterkirche. Fahrt nach Vlora, wo 1912 die Unabhängigkeit des Landes ausgerufen wurde.   


3. Tag: Entlang der „Albanischen Riviera“

Besichtigungen in Vlora (Altstadt mit Muradye-Moschee aus dem 16. Jahrhundert, Aussichtsberg Kuzbaba etc.), über den Llogara-Pass der sogenannten „Albanischen Riviera“ Fahrt nach Himara (hier leben viele Angehörige der griechischen Minderheit) und entlang zu der südlich gelegenen Festung Porto Palermo, die zu Beginn des 19. Jhdt. erbaut wurde. Die Hafenstadt Saranda ist ein beliebter Badeort an der Küste des Ionischen Meeres.

4. Tag: Die Sage vom Helden Aeneas

Butrint: Die nur zu einem Fünftel ausgegrabene antike Stadt liegt auf einer Halbinsel und zählt zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten von Albanien. Der Sage nach soll Butrint vom Helden Aeneas besucht worden sein, als es ihn nach seiner Flucht aus dem brennenden Troja auch nach Illyrien verschlug. Wir sehen die zum UNESCO-Weltkulturgut gehörenden Ruinen (Löwentor, Theater, Dionysos-Altar, Basilika, Baptisterium mit Mosaiken etc.), Fahrt nach Saranda, wo im 6. Jdt. eine große Kirche für die 40 Märtyrer gebaut wurde. Von ihrem Namen „Hagioi Saranda“ leitet sich auch der heutige Name der Stadt ab (Altstadt und Archäologische Museum).

5. Tag: Stadt der 1000 Fenster

Wir erreichen Labova e Kryqit. Hier steht eine der ältesten orthodoxen Kirchen Albaniens. Der Tradition nach wurde die der Muttergottes geweihte Kirche im 6. Jdt. von Kaiser Justinian gestiftet, der sie mit einer Reliquie des heiligen Kreuzes ausstattete und so zu einem wichtigen Wallfahrtsort machte. Durch das gebirgige Landesinnere fahren wir nach Gjirokastra, Heimat Enver Hoxha`s und „Stadt der Steine“ mit ihrer traditionellen albanischen Architektur (Altstadt mit Patrizierhäusern, Zitadelle Ali Pasha, Militärmuseum, Marktplatz Qafa e Pazarti etc.). Über Viroi erreichen wir die „Stadt der tausend Fenster“ Berat, die eine der ältesten Albaniens und Heimatstadt des Malers Onuphre ist, der im 16. Jdt. Ikonen mit seiner einzigartigen roten Farbe gestaltete.

6. Tag: Im Kampf gegen die Osmanen

Die Stadt Berat, mit ihren drei kompakten Altstadtquartieren Mangalem, Gorica und Kalaja und den vielen Moscheen und Kirchen, steht unter besonderem Denkmalschutz (Stadtrundgang: Burg mit Sakralbauten, Onufri-Museum mit wertvoller Ikonensammlung, Altstadt mit Königsmoschee etc.). Wir halten an der orthodoxen Klosterburg von Ardenica, die vermutlich vom byzantinischen Kaiser Andronikos II 1282 errichtet wurde. Der heutige Komplex, erst seit Mitte der 1990er Jahre wieder von einer Mönchsgemeinschaft belebt, umfasst neben der Marienkirche und der Dreifaltigkeitskapelle mehrere schmale Gebäude mit den Zellen für die Mönche, eine Ölmühle, eine Bäckerei, Stallungen und das Torhaus. Über Petrela, bekannt insbesondere wegen seiner mittelalterlichen Burg, die im 15. Jahrhundert Teil des Verteidigungssystems des Fürsten Skanderberg war, geht es nach Norden.

7. Tag: Heimat des albanischen Nationalhelden

Vom albanischen Nationalhelden Skanderberg, der die albanischen Clans im Kampf gegen die Osmanen einte, hören wir innerhalb der Festungsmauern des Bergstädtchens Kruja (Burg mit Skanderberg-Museum, Dollma-Tekke, Ethnographisches Museum, alter Basar). Wir unternehmen einen Ausflug Richtung Koman, um Eindrücke von der Urkraft des Wassers der Schwarzen Drin zu erlangen. Danach erreichen wir Shkodra, eine der ältesten Städte Albaniens, die am Südostufer des Skutarisees liegt. Bei unserer Stadtbesichtigung spazieren wir über die mittelalterliche Mezi-Brücke zur imposanten Rozafa-Burg, zur Blei-Moschee und zum Ethnografischen Museum.     

8. Tag: Heim zu

Wir verabschieden uns von Shkodra und fahren zurück in die Hauptstadt Tirana. Abflug von Tirana nachmittags und Rückflug über Wien zum Flughafen Ihrer Wahl.

Wikipedia
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Route

Flug nach Tirana; Rundreise: Tirana - Durres - Ardenica - Berat - Apollonia - Vlora - Himara - Porto Palermo - Saranda - Butrint - Labova e Kryqit - Gjiro-kastro - Korce - Berat - Ardenica - Kruja - Petrela - Tirana; Rückflug