Armenien

Schicksalsberg Armeniens: der Ararat, auch heute noch durch die Grenze von Armenien getrennt, wird uns an mehreren Tagen unserer Reise begleiten. Wenn auch die Kaukasusrepublik geographisch in Vorderasien liegt, gehört sie doch kulturell zu Europa. Früh schon hat hier das Christentum Fuß gefasst; dies wird durch eine Vielzahl von Kirchen und Klöstern bezeugt. Daneben gilt das Hauptaugenmerk dieser Reise der landschaftlichen Vielfalt.



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"Schwalbe, du lieber Frühlingsbote, wohin, so sag mir, fliegst du so geschwind?"
- Komitas Vardapet -

Tagesplanung

1. Tag: Abflug nach Jerevan

Abflug vom Flughafen Ihrer Wahl abends über Wien nach Jerevan, eine der ältesten Städte der Welt; Ankunft in der armenischen Hauptstadt nach Mitternacht. Transfer zum Hotel.

2. Tag: Die Geschichte des Landes

Wir besuchen Erebuni, die Vorläuferstadt Jerevans, die im Jahr 782 vor Christus gegründet wurde und ein urartäisches Verwaltungszentrum war. Von dort aus genießen wir den Blick auf die Bergwelt der Geghamkette und über das Ararattal. In Jerevan tauchen wir im Historischen Museum in die Geschichte des Landes ein, deren dunkelster, für das Verständnis dieser Reise so wichtiger Abschnitt am Genozid-Mahnmal deutlich wird. Bei der Schwalbenfestung, wie der Ort Tsitsernakaberd übersetzt heißt, versammeln sich jährlich am 24. April Tausende von Menschen, um des Völkermordes von 1915 zu gedenken. Wir besuchen die weltberühmte Handschriften-Sammlung im Matenadaran. Das Museum beeindruckt mit den zur Schau gestellten Ausstellungsstücken (Statuen, Gemälde, Handschriften, Miniaturen etc.), und mit seiner architektonisch interessanten Anlage.

3. Tag: Der armenische Vatikan

Wir besuchen Erebuni, die Vorläuferstadt Jerevans, die im Jahr 782 vor Christus gegründet wurde und ein urartäisches Verwaltungszentrum war. Von dort aus genießen wir den Blick auf die Bergwelt der Geghamkette und über das Ararattal. In Jerevan tauchen wir im Historischen Museum in die Geschichte des Landes ein, deren dunkelster, für das Verständnis dieser Reise so wichtiger Abschnitt am Genozid-Mahnmal deutlich wird. Bei der Schwalbenfestung, wie der Ort Tsitsernakaberd übersetzt heißt, versammeln sich jährlich am 24. April Tausende von Menschen, um des Völkermordes von 1915 zu gedenken. Wir besuchen die weltberühmte Handschriften-Sammlung im Matenadaran. Das Museum beeindruckt mit den zur Schau gestellten Ausstellungsstücken (Statuen, Gemälde, Handschriften, Miniaturen etc.) und mit seiner architektonisch interessanten Anlage.

4. Tag: Sonnentempel und Klöster

Wir fahren zu den wohl am meisten besuchten Bauwerken Armeniens, zum römischen Sonnentempel in Garni und weiter zum Höhlenkloster in Geghard. Vorbei an prunkvollen, neu errichteten Sommerresidenzen in Jerevan steigt die Straße kurvenreich zu den Dörfern auf dem Hochplateau östlich der Hauptstadt. Der Tempel, im Jahre 66 nach Christus als Folge der Auseinandersetzung zwischen Römern und Persern errichtet, wurde im Jahre 1679 durch ein Erdbeben zerstört. Er wurde Mitte der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts rekonstruiert. Weiter geht es zum Klosterkomplex von Geghard. Dessen Anlage ist zum Teil aus dem Fels herausgehauen. Manches werden wir hier über die Hauptreliquien (die Lanzenspitze, die die Seite Jesu durchbohrt hat) erfahren, bevor wir im Kloster Ketscharis im Wintersportort Tsaghkadzor das Besichtigungsprogramm des Tages beenden. Das Kloster mit seinen drei Kirchen kann auf eine tausendjährige Geschichte zurückblicken.

5. Tag: Am großen See Armeniens

Der Sevansee ist das sommerliche Badeparadies der Jerevaner. Ein Meer, so nennen ihn die Einheimischen. Er hat immerhin eine Länge von 78 und eine Breite von bis zu 56 Kilometern, dies alles in einer Seehöhe von 1900 Metern, ein See, der von 30 Flüssen gespeist wird. Bei einem Spaziergang besuchen wir die Anlage mit den drei zum Kloster gehörenden Kirchen. Das Sevankloster wird noch heute vom in der Nähe gelegenen Priester­seminar betreut. Auf der Halbinsel von Noratus trotzen Hunderte von Kreuzsteinen aus mehreren Jahrhunderten wie starre, unbeugsame Soldaten dem Seewind und den säbelschwingenden Feinden des Christentums. Über den 2114 Meter hohen Sevanpaß erreichen wir den Luftkurort Dilidschan. Komponisten wie Dmitri Schost­akovitsch und Benjamin Britten, Dichter und andere Persönlichkeiten haben hier auf den Hängen ihre Sommerhäuser erbaut. Circa 15 Kilometer vom Luftkurort entfernt, gelangen wir nach einer Fahrt durch dicht bestandenes Waldgebiet zum Kloster Haghartsin. Dieses beherbergte eine einstmals bedeutende Musikakademie und ist noch heute ein Ort der Spiritualität. Genächtigt wird am Sevansee, dem größten Süßwassersee Armeniens.

6. Tag: Entlang der Klösterstrasse

Wir fahren in den Norden des Landes, entlang der „Klösterstraße“. Das Kloster Sanahin wurde in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts gegründet. Die dazugehörende Erlöserkirche wurde im Auftrag der Königin Chos­rovanusch, der Gattin des „barmherzigen“ Aschot, errichtet. Beinahe am Ende der Welt auf einem Hochplateau mit herrlicher Aussicht finden wir das Kloster Haghbat, welches zum Weltkulturerbe gehört. Schon der Name des letzten heute besuchten Komplexes Achthala deutet auf seine Nähe zum Nachbarland Georgien. So finden wir in der Kirche der Muttergottes Freskenfragmente georgischer Schule, die Architektur ist armenisch-griechisch. Allen heute besuchten Klöstern ist ihr frühes Gründungsdatum und Ihre Grenzfunktion gemeinsam.

7. Tag: Am Fuße des Aragats

Am Fuße des mächtigen 4090 Meter hohen Aragats befinden sich alte Zentren des Christentums. Sobald man sich der Stadt Aschtarak nähert, ist man von den zwischen den Bäumen herausragenden Kirchtürmen begeistert. Es erfreut uns die Dreibogenbrücke aus dem 17. Jahrhundert, die Tsiranavor- und die Karmravorkirche. Letztere wird von vielen als die lieblichste Kirche des Landes bezeichnet. Die Landschaft wird zunehmend karg, der Wind kalt, schon sind wir auf 2000 Meter Seehöhe angelangt und erkunden die Kirche von Amberd sowie die als „Festung des Eisernen Aschot“ bekannte Anlage. Den Besichtigungstag beschließen wir mit dem mittelalterlichen Kloster von Saghmosavank an der Kasaghschlucht.

8. Tag: "Glücklich und selig macht der Wein, doch trink ihn nicht allein" (M. Ghrimetsi)

Der alles dominierende Ararat, Schicksalsberg der Armenier wird uns bis zum Ende der Reise begleiten. An der türkischen Grenze erhebt sich vor der Kulisse des Großen Ararat auf einem Hügel das Kloster Chor Virap nahe der geschlossenen Grenze zur Türkei. Kein Kloster in Armenien ist derart stark mit der Legende des heiligen Grigor verbunden wie dieses. An keinem anderen Ort erscheint der Ararat so zum Greifen nah wie hier. Im Zentrum der Anlage liegt die Muttergotteskirche, als typische Kreuzkuppelkirche gestaltet. Von hier aus folgen wir einem der wichtigsten, vorbildlich erneuerten Haupttransportwege Armeniens in Richtung Südosten. Bald öffnen sich die Berge und geben ein breites, fruchtbares Tal mit einem kristallklaren Bächlein frei. In Areni, dem bekanntesten Weindorf Armeniens, können wir den vielgelobten trockenen Rotwein verkosten. Südlich des Ortes mit seiner Muttergotteskirche aus dem 14. Jahrhundert erwartet uns in der engen Schlucht des Amaghu wohl eines der schönsten armenischen Klöster, Noravankh. Das Kloster, welches bei untergehender Sonne kaum von seiner felsigen Umgebung zu unterscheiden ist, steht besonders im Zeichen Johannes des Täufers.

9. Tag: Rückkehr nach Europa

Transfer zum Flughafen und Abflug morgens mit Ankunft in Wien um ca. 6.00 Uhr, anschließend Weiterflug zu Ihrem gewählten Flughafen.

Route

Abflug vom Flughafen Ihrer Wahl nach Erevan; Rundreise: Erebuni - Jerevan - Tsitsernakaberd - Matenadaran - Vagharschapat - Edschmiadsin - Sardarapat Garni - Geghard - Ketscharis - Tsaghkadzor - Sevansee - Noratus - Dilidschan - Haghartsin - Sanahin - Achthala - Aschtarak - Amberd - Ararat Virap - Areni - Amaghu Noravankh - Erevan; Rückflug zum Flughafen Ihrer Wahl