Armenien - Georgien

Diese Reise führt Sie zu den Kulturschätzen zwischen Ararat und Kaukasus. Von den frühchristlichen Klöstern Armeniens zu den imposanten Wehrkirchen Georgiens. Die Wege der ehemaligen Sowjetrepubliken zur Demokratie sind so verschieden wie ihre Beziehungen zu Russland. Sie erleben die  Lebenskunst der freundlichen Menschen, farbenfrohe Speisen und lebendige Musik, die wilde Bergwelt und goldene Schätze in Museen.



Termine & Details

Leistungen

Flüge mit Austrian und LOT

Flughafentaxen

Kerosinzuschlag

Halbpension in sehr guten Mittelklassehotels

Rundreise

Eintritte

zwei Mittagessen

Weinverkostung

LOGOS Reiseleitung

Extrakosten: Aufpreis für Bundesländerabflüge

LOGOS Reiseleitung

Natalya Artsruni

Nino Tabatadze

"Wissen ist wertvoller als Geld, schärfer als ein Säbel und mächtiger als eine Kanone."
- Armenisches Sprichwort -

Tagesplanung

1. Tag: Abflug nach Jerevan

Abflug von Wien (oder anderen Bundesländerflughafen Ihrer Wahl) um 22.20 Uhr nach Jerevan, in eine der ältesten Städte der Welt mit Ankunft in der armenischen Hauptstadt um 3.35 Uhr. Anschließend Transfer zum Hotel.

2. Tag: Sonnentempel und Klöster

Fahrt zu den am meisten besuchten Bauwerken Armeniens, zum römischen Sonnentempel in Garni, weiter zum Höhlenkloster in Geghard. Vorbei an prunkvollen, neu errichteten Sommerresidenzen in Jerevan steigt die Straße kurvenreich zu den Dörfern auf dem Hochplateau östlich der Hauptstadt. Der Tempel, im Jahre 66 nach Christus als Folge der Auseinandersetzung zwischen Römern und Persern errichtet, wurde im Jahre 1679 durch ein Erdbeben zerstört. Er wurde Mitte der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts rekonstruiert. Weiter zum Klosterkomplex von Geghard. Dessen Anlage ist zum Teil aus dem Fels herausgehauen. Manches werden wir hier über die Hauptreliquie (die Lanzenspitze, die die Seite Jesu durchbohrt hat) erfahren, Zurück in Jerevan besuchen wir die weltberühmte Handschriften Sammlung im Matenadaran. Das Museum beeindruckt mit Statuen, Gemälden, Handschriften Miniaturen etc. und der architektonisch interessanten Anlage.

3. Tag: Der armenische Vatikan

In der alten Königstadt Vagharschapat, wo in der Vision des heiligen Grigor der „eingeborene Sohn Gottes“ herabgestiegen war und mit dem Schwert auf den Boden gezeigt hatte, dort ließ er eine bedeutende Kirche errichten und legte somit den Grundstein für das religiöse Zentrum des Landes. Später wurde der Ort in Edschmiadsin umbenannt und zum Sitz des Katholikos erhoben. Neben den Besichtigungen der Kathedrale, der Kirchen Gajane und Hripsime besteht auch die Möglichkeit, an einem Gottesdienst teilzunehmen. Den Besichtigungstag beschließen wir mit dem Besuch des Klosters Howhannawank. Es liegt am rechten Rand der Schlucht des Kassagh auf einer Höhe von ca. 1600 Metern, fünf Kilometer südlich des vom selben Fürsten der Vachutian-Dynastie gestifteten Klosters Saghmosawank. Zurück nach Jerevan.

4. Tag: "Glücklich und selig macht der Wein, doch trink ihn nicht allein" (M. Ghrimetsi)

Er wird uns noch einige Zeit begleiten, der alles dominierende Ararat, Schicksalsberg der Armenier. Hart an der türkischen Grenze erhebt sich vor der Kulisse des Ararat auf einem Hügel das Kloster Chor Virap . Kein Kloster in Armenien ist derart stark mit der Legende des heiligen Grigor verbunden wie dieses. An keinem anderen Ort erscheint der Ararat so zum Greifen nah wie hier. Im Zentrum der Anlage liegt die Muttergotteskirche, als typische Kreuzkuppelkirche gestaltet. Von hier aus folgen wir einem der wichtigsten, vorbildlich erneuerten Haupttransportwege Armeniens in Richtung Südosten. Bald öffnen sich die Berge und geben ein breites, fruchtbares Tal mit einem kristallklaren Bächlein frei. In Areni, dem bekanntesten Weindorf Armeniens, können wir den vielgelobten trockenen Rotwein verkosten. Südlich des Ortes mit seiner Muttergotteskirche aus dem 14. Jahrhundert erwartet uns in der engen Schlucht des Amaghu wohl eines der schönsten armenischen Klöster, Noravankh. Das Kloster, welches durch seine rötliche Fassade bei untergehender Sonne kaum von seiner felsigen Umgebung zu unterscheiden ist, steht im Zeichen Johannes des Täufers. Über den Selim Pass gelangen wir zum Sewansee.

5. Tag: Vom großen See Armeniens zur Klösterstraße

Der Sevansee ist das sommerliche Badeparadies der Jerevaner. Ein Meer, so nennen ihn die Einheimischen. Er hat immerhin eine Länge von 78 und eine Breite von bis zu 56 Kilometern, dies alles in einer Seehöhe von 1900 Metern, ein See, der von 30 Flüssen gespeist wird. Bei einem Spaziergang besuchen wir die Anlage mit den drei zum Kloster gehörenden Kirchen. Das Sevankloster wird noch heute vom in der Nähe gelegenen Priesterseminar betreut. Auf der Halbinsel von Noratus trotzen Hunderte von Kreuzsteinen aus mehreren Jahrhunderten wie starre, unbeugsame Soldaten dem Seewind und den säbelschwingenden Feinden des Christentums. Über den 2114 Meter hohen Sevanpass erreichen wir den Luftkurort Dilidschan. Komponisten wie Dmitri Schostakovitsch und Benjamin Britten, Dichter und andere Persönlichkeiten haben hier auf den Hängen ihre Sommerhäuser erbaut. Wir fahren in den Norden des Landes, entlang der „Klösterstraße“. Das Kloster Sanahin wurde in der ersten Hälfte des 10. Jahrhunderts gegründet. Die dazugehörende Erlöserkirche wurde im Auftrag der Königin Chosrovanusch, der Gattin des „barmherzigen“ Aschot, errichtet. Beinahe am Ende der Welt auf einem Hochplateau mit herrlicher Aussicht finden wir das Kloster Haghbat, welches zum Weltkulturerbe gehört. Diesen Klöstern ist ihr frühes Gründungsdatum und Ihre Grenzfunktion gemeinsam. Wir überqueren die Grenze zu Georgien und erreichenTiflis.

6. Tag: An der Grenze des Christentums

Malerisch erleben wir das kleine Städtchen Sighnaghi, wo wir das Stadtmuseum besuchen. Wir plaudern mit einer freundlichen Bauernfamilie, genießen georgischen Spezialitäten, fahren nach Bodbe, wo uns das sehenswerte Kloster der heiligen Nino erwartet. Einen  Höhepunkt der Reise stellt das Kloster Dawit-Garedsha, der östliche Vorposten des historischen Christentums, dar. Hinter dem Namen verbergen sich 13 in den Hügeln verborgene Klöster. Die Ursprünge des Klosterkomplexes gehen auf einen „syrischen Vater“ namens Dawit zurück. Er zog sich von Tbilisi in eine der natürlichen Höhlen an den Hängen der Garedsha-Hügel zurück. Seine wachsende Schar von Schülern grub weitere Höhlen in den weichen Sandstein, sodass mit den Jahrzehnten weitere Klöster entstanden. Im 10. Jahrhundert von den Seldschuken zerstört, erlebten die Klöster mit der Regentschaft Dawit des Erbauers und seiner Nachfolger die Zeit ihrer großen Blüte. Rückkehr nach Tiflis.

7. Tag: : Unterwegs in lichten Höhen

Wir besuchen die Ananuri  Festung aus dem 17. Jhdt. Eine atemberaubende Fahrt führt uns von Gudauri entlang des Flusses Tergi und über den Dschwari Pass nach Kazbegi, die wichtigste Stadt der Region. Mit Allradautos fahren wir zur Dreifaltigkeitskirche von Gergeti (14. Jhdt.) auf eine Seehöhe von 2170m. Bei schönem Wetter können wir einen Blick auf einen der höchsten Gletscher im Kaukasus, den Kasbegi (5047m), werfen. Rückkehr nach Tiflis und abendlicher Bummel.

8. Tag: In der Hauptstadt des Landes

Die Stadtrundfahrt in der Hauptstadt des Landes schließt Schwefelbäder, georgisch orthodoxe und armenisch gregorianische Kirchen, jüdische Synagogen und eine türkische Moschee mit ein. Tiflis ist eine tolerante Stadt und die obengenannten Sehenswürdigkeiten stehen nahe beieinander. Wir besuchen die Sameba Kathedrale „Heilige Dreifaltigkeitskathedrale“, die als das Bauwerk des Jahrtausends genannt ist. Sameba ist die größte orthodoxe Kathedrale in Georgien und im gesamten Kaukasus und stellt eine Synthese von kreuzgewölbten Kuppelkirchen mit Zentralkuppel-Kirchen dar. Weiterer Besuchsort ist die Metechi Kirche, die auf dem Felsen am Fluss  Mtkwari errichtet wurde. Von hier können Sie die Altstadt überschauen. Die Narikala Festung thront seit 1827 als Ruine auf dem Gipfel des Sololaki Gebirgskamms über der Altstadt. Weiterhin werden wir einen Spaziergang auf der Schardeni Straße und der Rustaeli Avenue mit dem Tifliser Operhaus, dem Staatlichen Theater unternehmen und besuchen Cafes und das staatliche Museum und besichtigen die goldreiche Schatzkammer. Ebenso steuern wir die Kathedrale und das Kloster der 3000 Jahre alten Patriarchenstadt Mzcheta an.

9. Tag: Rückkehr nach Österreich

Transfer zum Flughafen und Abflug um 4.55 Uhr über Warschau mit Ankunft in Wien um 8.45 Uhr.

Route

Abflug vom Flughafen Ihrer Wahl nach Erevan; Rundreise: Erevan - Edschmiatsin - Howhannawank - Saghmosawank - Chor Virab - Areni - Noravankh - Geghard - Garni - Sevan-See - Sevankloster - Sanahin - Haghbat - Mzcheta - Ananuri - Kazbeghi - Gergeti - Großer Kaukasus - Uplistsikhe - Sighnaghi - Kachetien - Tiflis; Rückflug zum Flughafen Ihrer Wahl