Bulgarien

Bulgarien, zunächst von Thrakern und Griechen, später von Römern und Byzantinern bewohnt, hat eine bewegte Vergangen-heit. Zeugen dieser reichen Geschichte sind Kuppelgräber und Schätze der Thraker, Ruinen aus römischer Zeit, byzantinische Klöster mit wertvollen Fresken und Ikonen, türkisch anmutende Städte mit Moscheen und Minaretten. Auch die Fahrt durch imposante Gebirgslandschaften und fruchtbare Ebenen und die Begegnung mit Einheimischen hinterlässt tiefe Eindrücke.





Termine & Details

Leistungen

Flüge mit Austrian

Flughafentaxen inkl. Ticketservicecharge

Halbpension in 4****Hotels

Rundreise

Folkloredarbietung

Besuch einer Rosenöldestillerie

Besuch bei einem Betrieb für Kosmetik und Parfumherstellung

LOGOS Reiseleitung

LOGOS Reisetipp

Der bulgarische Wein kann auf eine fast 5000-jährige Tradition zurückblicken. Schon Homer erwähnt in seiner Ilias die regelmäßigen Lieferungen von thrakischem Wein, die die Tore Trojas erreichten, und auch in der Odyssee findet der „wie Honig süße Wein“ Erwähnung.

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"Auch der dunkelste Brunnen spiegelt das Licht der Sterne."
- Bulgarisches Sprichwort -

Tagesplanung

1. Tag: An der skythischen Schwarzmeerküste

Abflug um 08.35 Uhr in Graz über Wien mit Ankunft um 12.45 Uhr in Varna. Ausflug zum Kloster Aladža, einem ehemaligen Höhlenkloster, das sich in einer ca. 40 m hohen Felsklippe befindet. In zwei übereinanderliegenden Ebenen wurden die Räumlichkeiten aus den weichen kreideähnlichen Gesteinsschichten herausgearbeitet. Weiter-fahrt in die kleine idyllische Hafenstadt Balčik, von dem schon die rumänische Königin Mara so begeistert war, dass sie dort 1924 ein Sommerschloss mit botanischem Garten errichten ließ. Wir besuchen das Kap Kaliakra mit seiner gleichnamigen Festung. Die circa 70 Meter hohen Felsen sind stark zerklüftet und ausgehöhlt. Einige der Höhlen sind zu einem Museum ausgestaltet, in anderen Kavernen haben sich Robbenkolonien angesiedelt. Zurück nach Varna.

2. Tag: An der thrakischen Schwarzmeerküste

Sozopol, auf einer malerischen Halbinsel gelegen, ist eine der ältesten Städte an der bulgarischen Schwarzmeerküste mit einer über 7000 Jahre alten Kulturtradition und eine der beliebtesten Kurstädte des Landes. Die herrliche Altstadt lädt mit ihren engen, steilen Kopfsteinpflastergässchen und alten Häusern zu romantischen Spaziergängen ein (Archäologisches Museum, Kunstmuseum, Hl. Kyrill und Method-Kirche mit den Gebeinen von Johannes dem Täufer etc.). Wir fahren nach Nessebar, das durch seine schöne Lage und die nahe liegenden Strände Besucher aus aller Welt anzieht. Die Altstadt ist Freilichtmuseum und Denkmal der Städtebaukunst und wurde damit in die Liste des UNESCO Welt-Kultur- und Naturerbes aufgenommen. Rückfahrt nach Varna und Übernachtung.

3. Tag: Die "Königin der Städte"

Es geht nach Madara, wo uns ein geheimnisvoller Reiter, ein frühmittelalterliches monumentales Felsrelief, das sich an einer ca. 100 Meter hohen Klippe auf dem Felsenplateau Madara befindet (UNESCO-Kulturerbe), begrüßt. Über das auf einer Hügelkette gelegene malerische Arbanassi, berühmt für seine Klöster, Kirchen und altbul-garischen Häuser, gelangen wir in das malerische Veliko Tarnovo, die „Königin der Städte“, welche über 200 Jahre Hauptstadt Bulgariens war, bevor das Land von den Türken erobert wurde. Noch heute zeugen der Carevec mit seinen restaurierten Mauern und Türmen, den Überresten des Zarenpalastes und der Erlöserkirche von der mittelalterlichen Macht der Zaren und der Patriarchen. Im Zentrum finden wir altbulgarische Häuser, wie die Herberge des Hadschi Nikolaus, das Haus mit dem Äffchen, das Dimo Sarafino-Haus, die Athanasiuskirche uvm.

4. Tag: Durch das Tal der Rosen

Wir besuchen das Freilichtmuseum Etara und überqueren den Šipkapass. In Kazanlak, wo wir das gut erhaltene thrakische Kuppelgrab aus dem 4. Jhdt. mit seinen prachtvollen Fresken sehen, beginnt das nahezu 100 km weit führende Tal der Rosen. Nirgendwo auf der Welt werden Rosen in solcher Menge gezüchtet. Es handelt sich um die „dammascena“ Rose, die im 17. Jahrhundert aus Persien über die Türkei hier eingeführt wurde. 3000 kg Rosenblätter sind nötig, um 1 Liter Rosenöl entstehen zu lassen. Fahrt nach Plovdiv, das sich zu beiden Seiten des Flusses Mariza erhebt und wegen seiner geschützten Lage über 8000 Jahre lang durchgehend besiedelt war. Die Altstadt birgt ein großes Ensemble mit 150 Beispielen der nationalen Wiedergeburtarchitektur. Die typische regionale Bauweise mit ihren geschwungenen Formen und Ornamenten wird auch als „Plovdiver Barock“ bezeichnet.

5. Tag: In den Schluchten des Pirin

Plovdiv: Stadtrundfahrt (römisches Stadion, Dschumaja Dschammija Platz, Kirche Sveta Bogorodiza, Davon-Haus, Imaret-Moschee, Archäologischer Park) und Spaziergang. Dieser beginnt am Stadtplatz mit Hauptpost und römischem Forum und führt uns zur Oper, dem Dramentheater und der Kunstgalerie. Fahrt zum Bačkovo Kloster, das neben dem Rila Kloster zu den wichtigsten Wallfahrtszentren in Südosteuropa zählt und als Nationalheiligtum gilt. Sehenswert sind die drei Kirchenbauten, das Beinhaus (Ossuarium) und der mehr als 300 Jahre alte Baum „Dschindschifir“ im Innenhof, aus dessen Früchten ein aromatischer Schnaps destilliert wird. Wir erreichen Bansko, das mit seinen Häusern aus dem 18. und 19. Jhdt. im typischen Bansko-Stil am Fuße des Piringebirges liegt. Es war war vor allem für seine Kunstschule mit Holzschnitzerei und Ikonenmalerei bekannt. Fahrt nach Sandanski

6. Tag: Das Vermächtnis des Ivan Rilski

Melnik ist mit 208 Einwohnern die kleinste Stadt Bulgariens, eingebettet zwischen bis zu 100 Metern hohen Sandpyramiden sonderbarster Formationen, die ein einzigartiges Naturphänomen darstellen (Rozhenski Kloster, St. Bogoroditsa Spileotisa Kloster, Bolyar Haus, Kordopulova Haus, Pashova Haus, die Kirchen St. Nikola, St. Antoni, St. Nikolaus der Wundertäter und St. Peter und Paulus etc.). Wir besuchen das Rila Kloster, das im engen Talkessel inmitten dichter Wälder der Rilaberge gelegen ist. Es wurde im 10. Jhdt. vom Mönch Ivan Rilksi ge-gründet und entwickelte sich nach mehrfachen Zerstörungen und Wiederaufbauten zum wichtigsten bulgarischen Zentrum für Malerei, Literatur und Religion. Seine zwei Meter dicken Mauern lassen die Anlage wie eine Festung erscheinen und umranden das dreistöckige Klostergebäude mit seinen hölzernen Galerien, die Klosterkirche mit Kuppeln und Fresken und geschnitzte Bilderwand als auch den Chreljo-Turm. Weiterfahrt in die Hauptstadt Sofia.

7. Tag: "Serdica" - mein Rom!"

Sofia, die im 5. Jahrhundert vor Christus am Kreuzungspunkt wichtiger Handelsrouten und an warmen Mineralquellen entstandene Stadt wurde erst vor etwas mehr als hundert Jahren zur Hauptstadt des damals vom Osmanischen Reich befreiten Bulgarien. Trotzdem weist die „Thermalstadt“ eine Fülle historischer Bauten auf: Sophienkirche mit Ikonenmuseum, St. Georgs-Rotunde, Große Moschee, Präsidentenpalast, wo zu jeder vollen Stunde die Wachablöse der Soldaten stattfindet. Die Alexander Nevski-Kathedrale wurde anlässlich der Befreiung von der türkischen Herrschaft von bulgarischen und russischen Künstlern errichtet. Sie gilt als das bedeutendste Kunstwerk auf der Balkanhalbinsel im letzten Jahrhundert. Wir besuchen das archäologische Museum mit dem Goldschatz von Panagjurischte und staunen über die prachtvollen Wandmalereien in der Boyana-Kirche. Anschließend erfolgt der Transfer zum Flughafen und Rückflug von Sofia um 18.50 über Wien nach Graz mit Ankunft um 23.20 Uhr.

Urheber: E. S.
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Urheber: E. S.
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Route

Abflug vom Flughafen Ihrer Wahl nach Varna; Rundreise: Varna - Balcik - Kap Kaliakra - Sozopol - Nessebar - Madara - Arbanassi - Veliko Tarnovo - Etara - Sipkapass - Kazanlak - Tal der Rosen - Plovidv - Bansko - Sandanski - Melnik - Rila Kloster - Sofia; Rückflug zum Flughafen Ihrer Wahl