Bulgarien mit Ikonenmalkurs

Der Mensch ist Antlitz und Ebenbild Gottes, nach Gottes Antlitz wurde er erschaffen. So ist das Hauptelement in der der orthodoxen Kunst der Mensch, bzw. das menschliche Gesicht. Durch seinen Sohn, „ein wunderbarer Gott und zugleich vollkommener Mensch“, näherte sich Gott den Menschen. Es entsteht ein Faden, der ohne Unterbrechung bis hin zum Schöpfer führt, aber genauso auch in die Gegenrichtung. Das verbindende Glied ist das menschliche Gesicht. Der unsichtbare und unerreichbare Gott wird sichtbar und erreichbar durch die Fleischwerdung. Dies ist der sogenannte anthropomorphe Spiegelblick - das Gesicht ist das Hauptverbindungsglied zwischen dem menschlichen Wesen und dem Überwesen.





Termine & Details

Leistungen

Flüge mit Austrian ab Wien

Flughafentaxen inkl. Ticketservicecharge

Halbpension in 4****Hotels

Rundreise

Wein- und Käseverkostung

Folkloredarbietung

LOGOS-Reiseleitung

Extrakosten: € 120,- für den Ikonenmalkurs mit Mag. Silva und Vesna Deskoska

LOGOS Reisetipp

Der bulgarische Wein kann auf eine fast 5000-jährige Tradition zurückblicken. Schon Homer erwähnt in seiner Ilias die regelmäßigen Lieferungen von thrakischem Wein, die die Tore Trojas erreichten, und auch in der Odyssee findet der „wie Honig süße Wein“ Erwähnung.

"Auch der dunkelste Brunnen spiegelt das Licht der Sterne."
- Bulgarisches Sprichwort -

Tagesplanung

1. Tag: In der Hauptstadt Bulgariens

Abflug um 10.15 Uhr von Wien mit Ankunft um 12.45 Uhr in Sofia, der im 5. Jhdt. vor Christus am Kreuzungspunkt wichtiger Handelsrouten und an warmen Mineralquellen entstandenen Stadt. Die „Thermalstadt“ weist eine Fülle historischer Bauten auf, wie die Sophienkirche mit dem Ikonenmuseum, die St. Georgs Rotunde, die russische Kirche Sweta Nikolai und die Kathedrale Sweta Nedelja. Mosaike, Alabaster, Onyx und farbenprächtige Fresken erheben die Seele in der prachtvollen Alexander Nevski-Kathedrale, die als das bedeutendste und nahezu größte Kunstwerk auf der Balkanhalbinsel des letzten Jahrhunderts gilt. In der Krypta findet sich das ikonenreichste Museum Bulgariens.

2. Tag: Die „Königin der Städte“

Der schlichte Bau der Kirche von Bojana im Süden von Sofia beeindruckt durch seine fantastischen Fresken. Nach dem Besuch des geschichtlichen Museums geht es weiter nach Veliko Tarnovo, in die „Königin der Städte“, bekannt als eine der malerischsten bulgarischen Städte. Sie kann auf eine rund fünftausendjährige Geschichte zurückblicken und als Kulturhauptstadt des Balkans lockt Veliko Tarnovo mit jahrhundertealter Architektur und einem breiten kulturellen Angebot. Bevor die Stadt von den Türken erobert wurde, war sie über 200 Jahre Hauptstadt des Landes.

3. Tag: Festung der Zaren

Noch heute zeugt der Carevec mit seinen restaurierten Mauern und Türmen, den Überresten des Zarenpalastes und der Erlöserkirche von der mittelalterlichen Macht der Zaren und der Patriarchen. Im Zentrum finden wir altbulgarische Häuser, wie die Herberge des Hadschi Nikolaus, das Haus mit dem Äffchen, das Dimo Sarafino-Haus, die Athanasiuskirche, die Kirche der Hl. Petrus und Paulus und die Kirche der Hl. 40 Märtyrer. Weiter in das  malerische Arbanassi, berühmt für seine Klöster („Maria Himmelfahrt“) und Kirchen („Christi Geburt“, „Hl. Erzengel Michael und Gabriel“). Fahrt über das Kloster Kilifarevo, das einschließlich der Fresken und Ikonostase in der Kirche seit 1973 zum künstlerische Kulturdenkmal erhoben wurde. Anschließend Weiterfahrt nach Travna.

4. Tag: Die Erde, die von Gott geküsst wurde

Die Kirche „Hl. Erzengel Michail“ in Travna ist ein wertvolles, mittelalterliches Kulturdenkmal. Die geschnitzte Ikonostase und der Bischofsthron sind Meisterwerke der Travnaer Holzschnitzereischule. Fahrt zum Kloster von Trojan aus dem 18. Jhdt. und zum Rilakloster im engen Talkessel der Rilaberge, das vom Mönch Ivan Rilksi gegründet wurde und sich zum wichtigsten bulgarischen Zentrum für Malerei, Literatur und Religion entwickelte. Weiterfahrt nach Sandanski. Nicht nur am heutigen Reisetag führt die Fahrt, beginnend beim Mittelalter, über das sogenannte „Vazrazdenie“, wie die bulgarische Renaissance von 1830 - 1878 genannt wird, bis in die Gegenwart.

5. Tag: Einführung in die Ikonographie

Die Wandmalereien des Roschen-Klosters und einige der Ikonen am Ikonostas sind außerordentlich wertvolle Kunstdenkmäler. Ein ganz besonderes Geschenk für jeden noch staunenden Besucher sind die wunderschönen, zarten Holzschnitzerein an Ikonostas und Lesepult. Die unbekannten Holzschnitzer haben hier ein Stück aus ihrem Herzen in ihre Werke hineinverwoben. Melnik, mit dem Bolyar Haus ist mit 208 Einwohnern die kleinste Stadt Bulgariens, eingebettet zwischen bizarre Sandpyramiden sonderbarster For-mationen. Weiter nach Novo Delcevo mit der Kirche „Hl. Dreifaltigkeit“. Schließlich erreichen wir Sandanski, dn Kurort am Fuß des Piringebirges.

6. Tag: Sprituelles Erleben, irdische Genüsse

Besichtigungen in Sandanski, benannt nach dem bulgarischen Nationalhelden Jane Sandanski. Der Ort zeichnet sich vor allem durch sein besonderes, mediterranes Klima mit der trockenen, aber frischen Gebirgsluft aus (St. Georgskirche, Kirche „Kosmas und Damian“, bischöfliche Basilika und die neue Kirche im Stadtpark.  Nutzen Sie die Gelegenheit, an einer der über 80 Heilquellen Sandanskis oder im Thermalbad des Hotels zu entspannen bzw. Wanderausflüge im eindrucksvollen Piringebirge zu unternehmen und an einer Weinverkostung teilzunehmen. Jedenfalls sollten Sie hier tief durchatmen, im Ort mit dem weltbesten Heilklima bei Krankheiten der Atemwege.

7. Tag: „Serdica - mein Rom!“

Sofia, die im 5. Jhdt. vor Christus am Kreuzungspunkt wichtiger Handelsrouten und an warmen Mineralquellen entstandene Stadt wurde vor etwas mehr als hundert Jahren zur Hauptstadt des damals vom Osmanischen Reich befreiten Bulgarien. Transfer zum Flughafen (Rückflug von Sofia um 20.50 Uhr; Ankunft in Wien um 21.25 Uhr).

5. - 6. Tag: Ikonenmalkurs

Nach den Besichtigungen an den beiden Vormittagen des 5. und 6. Reisetages besteht jeweils nachmittags  und  abends (14.00 - 18.00 Uhr, bzw. 20.00 - 22.00 Uhr) die Möglichkeit, am Ikonenmalkurs in Sandanski teilzunehmen. Alle Materialien, wie eine grundierte Tafel (13x17cm), Gold, Farben, Lack, Pinsel, und Paletten sowie Muttergottes-, Christus-, und Erzengelsvorlagen werden von Frau Mag. Silva Bozinova-Deskoska, der Kursleiterin, bereitgestellt. Aufgrund der kurzen Dauer des Kurses erfolgt eine Konzentration auf das Wesentliche: Gemalt wird nur das Gesicht der Heiligen und Engel, ohne Faltenwurf, Heiligenschein und Beschriftung. Für ein schönes spirituelles Erlebnis wird der Kurs von orthodox-liturgischer Hintergrundmusik begleitet.

Urheber: E. S.
Urheber: E. S.
Urheber: E. S.
Urheber: E. S.

Route

Abflug vom Flughafen Ihrer Wahl nach Sofia; Rundreise: Sofia - Veliko Tarnovo - Carevec - Arbanassi - Kloster Kilifarevo - Travna - Trojan - Trojankloster - Rilakloster - Sandanski - Roschen Kloster - Melnik - Novo Delcevo - Sandanski - Sofia; Rückflug zum Flughafen Ihrer Wahl