Burgund

„Ein Volk, das sich auf´s Trinken wohl versteht, beherrscht die Kunst des Lebens“, sagen die Franzosen. So haben sich die Herzöge von Burgund immer „Herren über die besten Weine der Christenheit“ nennen dürfen. Ab 1384 machten sie mit den Mönchen von Cluny diesen Landstrich zu einer Wiege europäischer Kultur- und Geistesgeschichte und - zwischendrin Bilderbuch-dörfer mit romanischen Dorfkirchen. Nirgends ist Frankreich französischer!

Termine & Details

Leistungen

Luxusbus

Halbpension in sehr guten Mittelklassehotels

LOGOS Reiseleitung

Termine

10.06.2019 - 15.06.2019

Preis

€ 673,- pro Person im Doppelzimmer

LOGOS - Tipp

Dass die Burgunder gerne ausgiebig essen, überrascht nicht: die Gastronomie im Burgund gehört zu den besten in ganz Frankreich. Fisch, Bresse-Hühner, Charolais-Rinder, Weinbergschnecken und fast 30 verschiedene Käsesorten: mit diesen Zutaten wurde hier das Essen zur Lebensphilosophie erhoben.

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"Frauen, die zuviel reden, bringen Küsse zum Schweigen."
- Sprichwort aus Burgund -

Tagesplanung

1. Tag: Kristallene Welten

Abfahrt von Graz/Hauptbahnhof um 6.00 Uhr - St. Michael - Liezen - Schladming - Zell am See nach Wattens (Besichtigung der von André Heller gestalteten „Swarovski Kristallwelten“, dem nach Schloss Schönbrunn in Wien meistbesuchten Museum Österreichs). Im rund 7,5 ha großen Garten können Sie Werke zeitgenössischer Kunst genauso bewundern und uralter Geschichte begegnen. Die weitläufige Parklandschaft mit einmaligen Kunstwerken und Bauten lädt zum Verweilen an. Anschließend Fahrt über Innsbruck und Bludenz und Feldkirch.

2. Tag: Der Löwe von Belfort

St. Gallen - kurzer Stadtspaziergang: Benediktinerabtei, Kathedrale, Gallusplatz, Museumsstraße, etc.. Bereits im Jahre 612 gründete der irische Wandermönch Gallus eine Einsiedelei, aus der im 8. Jahrhundert eine Benediktiner-abtei entstand. Unsere Fahrt führt uns über Basel nach Belfort, der einstmaligen Festung an der Burgundischen Pforte. Noch heute erinnert der berühmte „Löwe von Belfort“ an den heldenhaften Einsatz der französischen Truppen unter Kommandant Denfert-Rochereau 1871. Ein kurzer Abstecher führt uns nach Ronchamps (Wallfahrtskirche Notre Dame-du-Haut, einer der bedeutendsten Bauten sakraler Architektur der von Le Corbusier).

3. Tag: Bei den Herzögen von Burgund

Glanzpunkt der Stadt Dijons ist der Palast der Herzöge mit den Grabmälern aus der Chartreuse de Champmol. Die reichverzierte Renaissance-Fassade von Saint-Michel, die schönen Glasfenster von Notre-Dame, der romanische Bau von St. Philibert und die Kathedrale St.-Benigne belegen die hohe Kunst des Sakralbaus der Region. Zahlreiche Bürgerhäuser, Palais, der berühmte „Mosesbrunnen“ und das Musée des Beaux-Arts runden das Bild dieser Stadt ab. Fahrt nach Fontenay, der großartigen Zisterzienserabtei. Die Verkostung des berühmten burgundischen Weines und Käses im berühmten Weinort Chablis lässt uns wie Gott in Frankreich fühlen. Über der Yonne thronen die bedeutenden Kirchen von Auxerre. Hier entdecken wir die vermutlich ältesten Fresken in Frankreich.

4. Tag: Aus dem Bilderbuch

Ein spektakulärer Mord und eine große Feuersbrunst überschatten den Bau von Vezelay, der seine Bedeutung dem Magdalenenkult verdankt. Der Ort war aber auch der Treffpunkt von Santiago-Pilgern, Kreuzrittern und Päpsten. Reizvoll über dem Tal des Flüsschens Cousin liegt Avallon mit seinem von einer Mauer umgebenen alten Ortskern und der romanischen Kirche St. Lazare. Wir schlendern durch die Altstadtgassen von Semur und am Fluss Armancon entlang. In Autun, dem römischen Augustodunum, erwartet uns die Kathedrale mit dem „Jüngsten Gericht“ über dem Mittelportal. Entlang der Weinstraße gelangen wir nach Beaune mit seinem Hospital aus dem 15. Jahrhundert, wo wir im Inneren des Gebäudes das Weltgerichtsbild von Rogier van der Weyden bewundern können.

5. Tag: Die Reformbewegung von Cluny

Die Abteikirche von Tournus wurde aus der reichen Araberbeute nach der Eroberung von Toledo finanziert. In der Apsis der Kirche St. Philibert der Reliquienschrein des Heiligen aufbewahrt. Weiter durch eine reizvolle Hügellandschaft nach Cormatin, einem der schönsten Schlösser Burgunds mit herrlichen Gartenanlagen und barocken Prunkräumen. Die Klosteranlage von Cluny, einstmals Zentrum einer gewaltigen klösterlichen Reformbewegung, bietet trotz der Zerstörungen ein beeindruckendes Beispiel monastischer Bautradition. Die Eglise-de-Brou bei Bourg-en-Bresse zählt zu den wichtigsten Werken spätgotischer Sakralarchitektur. Die Grabdenkmäler, der Lettner und das Chorgestühl gehören zu den wichtigsten Ausstattungsstücken. Unsere Fahrt führt uns weiter über Genf und Zürich.

6. Tag: Über Innsbruck nach Graz

In Innsbruck erwartet uns das Goldene Dachl. Wir machen einen Spaziergang durch die Altstadt mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Maximilianeum, Triumphpforte, Hofkirche, die wegen der überlebensgroßen Bronzestatuen, die das Grabmal von Kaiser Maximilian I. umgeben, auch „Schwarzmanderkirche“ genannt wird, Hofburg, Ottoburg, Annasäule, auf deren Sockel sich vier Heiligenstatuen und darüber die Statue der Mondsichelmadonna befinden, Stadtturm. Die Rückfahrt erfolgt über Salzburg mit Ankunft am Grazer Hauptbahnhof um ca. 20.00 Uhr.

Route

Graz - Schladming - Wattens (Kristallwelten) - St. Gallen - Basel - Belfort - Ronchamp - Dijon - Semur - Fontenay - Chatillon - Chablis - Auxerre - Vézelay - Autun - Beaune - Tournus - Cluny - Bourg-en-Bresse - Genf - Zürich - Innsbruck - Graz