Deutschland

Martin Luther, der am 10. November 1483 geborene und auf den darauffolgenden Tagesheiligen Martin getaufte Reformator, wollte als Augustiner-mönch und Theologieprofessor die Fehlentwicklungen in der katholischen Kirche beseitigen. Seine besondere Beachtung der Gnade Gottes, die Predigten und Schriften und vor allem die Lutherbibel entfalteten breite Wirkung, ausgehend von Deutschland über ganz Europa und in die gesamte Welt. Begeben Sie sich auf die Spuren Luthers, Melanchtons aber auch Lucas Cranachs und besuchen Sie die Ursprungsorte der Reformatio.



Termine & Details

Leistungen

  • Luxusbus
  • Halbpension in 4****Hotels
  • LOGOS Reiseleitung

Luther - Tipp

Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten.

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"Von Arbeit stirbt kein Mensch, aber von Ledig- und Müßiggehen kommen die Leute um Leib und Leben; denn der Mensch ist zum Arbeiten geboren wie der Vogel zum Fliegen."
- Martin Luther -

Tagesplanung

1. Tag: Auf historischen Pfaden

Abfahrt morgens vom ort Ihrer Wahl über - Wels - Passau nach Regensburg. Die Bischofsstadt und Freie Reichsstadt liegt am nördlichsten Punkt der abwärts schiffbaren Donau. Im Früh- und Hochmittelalter, aus deren Zeit das Stadtbild von zahlreichen Kirchen, Geschlechtertürmen und Patrizierhäusern geprägt ist, konkurrierte die Stadt mit Nürnberg und Augsburg. Bei einem Stadtrundgang sehen wir: Steinerne Brücke, Dom, Altstadt mit Geschlechtertürmen, weiter über Nürnberg und Jena nach Erfurt. Erster Stadtspaziergang durch die Altstadt.

2. Tag: Die Anfänge des Reformators Martin Luther

Erfurt und Martin Luther gehören untrennbar zusammen, man darf die Stadt geistige Heimat des Reformators nennen. Hier pulsierte das reichste kirchliche Leben, hier war der einzige Ort in Mitteldeutschland, wo alle geistlichen Orden vertreten waren. In Erfurt war es auch, wo er den entscheidenden Schritt in der Hinwendung zur Theologie und zum Klosterleben getan hat. Wir machen eine Führung durch das Augustinerkloster und besichtigen außerdem Dom, Michaeliskirche, Collegium Maius - die Universität Luthers, Predigerkirche, Bar-füßerkirche, Kaufmannskirche, Krämerbrücke, Fischmarkt etc.). Der Abend steht zur Ihrer freien Verfügung.

3. Tag: Eisenach und Wartburg – Die „Liebe Stadt“ und die Schutzhaft

Weiter nach Eisenach. Als Luther 1498 erstmals nach Eisenach kam, beeindruckte ihn der Ort so sehr, dass er es später „meine liebe Stadt“ nannte (Altstadt, Nikolaitor und Nikolaikirche, Georgenkirche- und -schule, Haus Cottas, Lutherdenkmal, Lutherhaus/Cottahaus etc.). Am Nachmittag Fahrt zur Wartburg, wo Luther vom 4. Mai 1521 bis 1. März 1522 unerkannt unter kurfürstlichem Schutz als Junker Jörg lebte. Hier übersetzte er das Neue Testament aus dem griechischen Urtext und leistete damit auch einen entscheidenden Beitrag zur Herausbildung der deutschen Schriftsprache. Besichtigung des Bachhauses und anschließend Rückfahrt nach Erfurt.

4. Tag: Eisleben - Geburts- und Sterbestadt Luthers

Ausflug nach Eisleben, bekannt als Geburts- und Sterbeort von Martin Luther. Eisleben zählt zusammen mit Wittenberg seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe und gehört dem Bund der Lutherstädte an. Hier besichtigen wir Luthers Geburtshaus, die Andreaskirche, Luthers Sterbehaus etc. Weiterfahrt nach Wittenberg, 1180 erstmals erwähnt und seit 1938 amtlich Lutherstadt Wittenberg (informativer Rundgang durch die Collegienstraße).

5. Tag: Die Stadt der Reformation

Wittenberg: 1502 wurde die Universität gegründet, die die Stadt zu einem bedeutenden geistigen Zentrum Deutschlands machte und an die Luther als Augustinermönch 1508 kam. Seit 1512 als Professor der Theologie tätig, trat er 1517 mit seinen 95 Thesen gegen den Ablass und andere kirchliche Missbräuche auf. Durch ihn wurde die Stadt zum Ausgangspunkt der Reformation, mitgetragen von bedeutenden Persönlichkeiten wie Philipp Melanchton, Johann Bugenhagen, Justus Jonas und dem Maler Lucas Cranach (Lutherhaus/ Augustinerkloster, Rathaus, Stadtkirche St. Marien, Schloss und Schlosskirche, Melanchthondenkmal, Melanchthonhaus, Lukas Cranachhaus, Augusteum, Marktplatz mit Lutherdenkmal, Leucorea/alte Universität und vieles mehr).

6. Tag: Einstmalige Residenz der sächsischen Kurfürsten

Torgau seinem dem Schloss Hartenfels (Führung durch die nach Luthers Plänen erbaute Schlosskirche), das die einstmalige nach Dresden bevorzugte Residenz der sächsischen Kurfürsten war, liegt strategisch bedeutsam am Westufer der Elbe. Der Torgauer Bund, die Torgauer Artikel, der siebenjährige Krieg, die Aufführung der ersten deutschen Oper „Daphne“, und das Zusammentreffen des russischen Zaren Peter der Große mit dem deutschen Universalgelehrten G.W. Leibniz sind eng mit der Stadt verbunden (Kirche St. Marien mit Epitaph von Kathrina Luther, Katharinenstube, Altstadt von Torgau mit Superintendentur/Torgauer Artikel, Schloss und Schlosskirche). Weiter nach Dresden (Hofkirche, Fürstenzug, Königliches Schloss, Altmarkt, Zwinger, Taschenbergpalais, Brühl´sche Terrasse, Georgi-Dimitroff-Platz, Georgentor, Theaterplatz, Semperoper, Frauenkirche, etc.).

7. Tag: An jeder Ecke Spuren

Fahrt entlang der Elbschlösser (Schloss Albrechtsberg, Lingnerschloss, Schloss Eckberg) und über die „Blaue Brücke“ nach Pillnitz, dem von den sächsischen Fürsten bis 1918 als Lustschloss benutzten Palais, welches inmitten einer herrlichen Parkanlage liegt. Durch die liebliche, oftmals bizarre Landschaft der Sächsischen Schweiz, geprägt durch die Formationen des Elbsandsteingebirges und den Elbedurchbruch gelangen wir nach Prag. Kurzer Rundgang vorbei am Strachov-Kloster und Maria Loreto zum Veitsdom auf dem Hradschin, von wo wir einen Blick auf die Türme, Brücken und Paläste der Altstadt werfen. Weiterfahrt über Budweis und Linz in Ihre heimat mit Ankunft um ca. 20.00 Uhr.

Route

Graz - Wels - Passau - Regensburg - Erfurt - Weimar - Eisleben - Eisenach - Wartburg - Wittenberg - Torgau - Dresden - Elbschlösser Pillnitz - Prag - Graz