Georgien

An der Nahtstelle zwischen Europa und Asien liegt der „Balkon Europas“: Transkaukasien, uraltes Kulturland, eingerahmt von der großartigen Landschaft des Kaukasus. Diesen Landstrich, eine christliche Bastion zu Asien und Wiege des Weines, an der Seidenstraße gelegen, hatte Gott sich als Paradies reserviert, um ihn dann doch den Georgiern zu überlassen.

Termine & Details

Leistungen

Flüge mit Turkish Airlines

ab/bis Wien, Salzburg, München

Flughafentaxen

Kerosinzuschlag

Halbpension in 4***Hotels

zwei Mittagessen

Rundreise

Eintritte

Weinverkostung

LOGOS Reiseleitung

LOGOS - Reisetipp

Besuchen Sie das Café PUR PUR von Tbilisi. Ein Café mit Charme und angenehmer Atmosphäre im Herzen der Tbilisser Altstadt. Ein Künstlertreff, charmant, stilvoll und nicht ganz leicht zu finden, man sieht es eigentlich erst, wenn man direkt davorsteht, also ein echter Geheimtipp!

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"Wen auch immer ich liebe, ist der/die schönste."
- Georgisches Sprichhwort -

Tagesplanung

1. Tag: Auf dem Weg nach Tiflis

Abflug vom Flughafen Iher Wahl vormittags über Istanbul mit Ankunft in Tiflis nachmittags. Begrüßung durch den örtlichen Reiseleiter, informative Stadtrundfahrt in der georgischen Hauptstadt an der Kura, Transfer zum Hotel.

2. Tag: In der Hauptstadt des Landes

Die Stadtrundfahrt in der Hauptstadt des Landes schließt Schwefelbäder, georgisch orthodoxe und armenisch gregorianische Kirchen, jüdische Synagogen und eine türkische Moschee mit ein. Tiflis ist eine tolerante Stadt und die obengenannten Sehenswürdigkeiten stehen nahe beieinander. Wir besuchen die Sameba Kathedrale „Heilige Dreifaltigkeitskathedrale“, die als das Bauwerk des Jahrtausends genannt ist. Sameba ist die größte orthodoxe Kathedrale in Georgien und im gesamten Kaukasus und stellt eine Synthese von kreuzgewölbten Kuppelkirchen mit Zentralkuppel-Kirchen dar. Weiterer Besuchsort ist die Metechi Kirche, die auf dem Felsen am Fluss  Mtkwari errichtet wurde. Von hier können Sie die Altstadt überschauen. Die Narikala Festung thront seit 1827 als Ruine auf dem Gipfel des Sololaki Gebirgskamms über der Altstadt. Die orthodoxe Kirche des Heiligen Nikolosi (Nikolaus), die Syoni Kirche aus dem 6.Jahrhundert und eine kleine, „älteste Basilika“ in der Stadt Antschichati werden ebenso besucht. Weiterhin werden wir einen Spaziergang auf der Schardeni Straße und der Rustaeli Avenue mit dem Tifliser Operhaus, dem Staatlichen Theater unternehmen und besuchen ev. Cafes und Museen. Wir besuchen das staatliche Museum und besichtigen die goldreiche Schatzkammer.

3. Tag: Weinregion an der historischen Seidenstraße

Die fruchtbare Region Kachetien stellt das Kernland der 7000 Jahre alten kaukasischen Weinkultur dar. Hier wird in Tonkrügen, die in der Erde vergraben sind, gekeltert. Wir kosten in einem Weinkeller den guten Tropfen, besuchen die Alaverdi Kathedrale und fahren nach Gremi, wo das Schloss, die ursprüngliche Residenz der Königin Ketevan  („Katarina von Georgien“), auf unsere Besichtigung wartet. Gremis Blütezeit war das 16. und 17. Jahrhundert, begünstigt durch seine Lage an der Seidenstraße war es die Residenzstadt des Königreiches Kachetien. Der befestigte Burgberg und die Erzengel Kirche ragen hoch über der Stadt. Weiter nach Kvareli, wo wir den Weintunnel „Gwirabi“ mit einer Länge von 7,7 km besuchen. Der in die Berge des Kaukasus geschnittene Tunnel hält eine ständige Temperatur von  10°- 12° C. Weindegustation und weiter nach Sighnaghi. Von hier aus hat man eine herrliche Aussicht auf die Gebirgskämme der historischen Provinz Tuschetien.

4. Tag: An der Grenze des Christentums

Malerisch erleben wir das kleine Städtchen Sighnaghi, wo wir das Stadtmuseum besuchen. Wir plaudern mit einer freundlichen Bauernfamilie, genießen georgischen Spezialitäten, fahren nach Bodbe, wo uns das sehenswerte Kloster der heiligen Nino erwartet. Einen  Höhepunkt der Reise stellt das Kloster Dawit-Garedsha, der östliche Vorposten des historischen Christentums, dar. Hinter dem Namen verbergen sich 13 in den Hügeln verborgene Klöster. Die Ursprünge des Klosterkomplexes gehen auf einen „syrischen Vater“ namens Dawit zurück. Er zog sich von Tbilissi in eine der natürlichen Höhlen an den Hängen der Garedsha-Hügel zurück. Seine wachsende Schar von Schülern grub weitere Höhlen in den weichen Sandstein, so dass mit den Jahrzehnten weitere Klöster entstanden. Im 10. Jahrhundert von den Seldschuken zerstört, erlebten die Klöster mit der Regentschaft Dawit des Erbauers und seiner Nachfolger die Zeit ihrer großen Blüte. Rückkehr nach Tiflis.

5. Tag: Unterwegs in lichten Höhen

Wir besuchen die Ananuri  Festung aus dem 17. Jhdt. Eine atemberaubende Fahrt führt uns von Gudauri entlang des Flusses Tergi und über den Dschwari Pass nach Kazbegi, die wichtigste Stadt der Region. Mit Allradautos fahren wir zur Dreifaltigkeitskirche von Gergeti (14. Jhdt.) auf eine Seehöhe von 2170m. Bei schönem Wetter können wir einen Blick auf einen der höchsten Gletscher im Kaukasus, den Kasbegi (5047m), werfen.

6. Tag: Entlang der georgischen Heerstraße

Wir verlassen die Gebirgsregion und bewegen uns auf der geschichtsträchtigen Route der Georgischen Heerstraße. Dabei steuern wir die Kathedrale und das Kloster der 3000 Jahre alten Patriarchenstadt Mzcheta (UNES-CO-Kulturerbe) an und besuchen Gori, bekannt als Stalins Geburtsort. Weiterfahrt in die Höhlenstadt Uplisziche, eine alte in den Fels gehauene Stadt in Ost- Georgien. Sie ist auf dem felsigen linken Ufer des Flusses Mtkwari errichtet und enthält verschiedene Strukturen aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. bis zum Spätmittelalter und bildet eine einzigartige Kombination verschiedener Kulturen. Weiter bringt uns die Fahrt nach Kutaissi.

7. Tag: Die Früchte des Landes

Kutaissi ist für den Westen Georgiens, was Tiflis für den Osten ist. Hier spielt sich das kulturelle Leben ab. Hier wird studiert, hier werden Geschäfte gemacht. Hier befindet sich die wieder aufgebaute Bagrati- Kathedrale. Hier tauchen wir in die gelehrsame Einsamkeit des Klosters Gelati (UNESCO-Kulturerbe) ein. Wo kamen die feinen Zutaten für das gestrige Abendessen her? Auf dem Bauernmarkt in Kutaissi sehen und schnuppern wir es. Mit Kräutermischungen versorgt, starten wir mit dem Bus an die Schwarzmeerküste nach Batumi. Zu Fuß geht es durch ein Meer von Pflanzen immer dem Strand entgegen – einfach nur schön!  Die Zeit gehört Ihnen: Strand oder Stadt!

8. Tag: Abschied vom Schwarzen Meer

Morgens Transfer zum Flughafen und Rückflug vormittags über Istanbul mit raschem Anschluss zum Flughafen Ihrer Wahl.

Route

Abflug vom Flughafen Ihrer Wahl über Istanbul nach Tiflis; Rundreise: Tiflis - Alaverdi - Gremi - Kvareli - Sighnaghi - Kloster Bodbe - Kloster David Garedschi - Tiflis - Ananuri - Kazbeghi - Gergeti - Gudauri - Mzcheta - Gori - Uplisziche - Kutaisi - Bagrati-Kathedrale - Kloster Gelati - Batumi; Rückflug über Istanbul zum Flughafen Ihrer Wahl