Griechenland mit Inselkreuzfahrt

Wer fühlt nicht wie Goethes Iphigenie, dass unsere Wurzeln in dem Land zu suchen sind, in das Zeus die schöne Europa entführte? Es sind das Ebenmaß der Tempel, die klare Schönheit der klassischen Kunst, das strahlende Licht über den Gipfeln oder den Küsten des Peloponnes, die uns anziehen. Es sind auch der Duft von Thymian und Salbei, die Rast an der Taverne bei Tintenfisch und Ouzo, die immer herzlichen Begegnungen.

Termine & Details

Leistungen

Flüge mit Lufthansa

Flughafentaxen inkl. Ticketservicecharge

Halbpension in 4****Hotels

Rundreise

Transfers

LOGOS Reiseleitung

LOGOS Reisetipp

Das beste Souvlaki der Stadt wird seit 1946 aus einem kleinen Kabuff heraus am zentral gelegenen Agia-Irini-Platz verkauft. Kostas brät Fleischspießchen und serviert sie auf zehnerlei Art im Brot auf die Hand (Portion 2 €). Unser Favorit: mit Zwiebeln, scharfer Soße und Tomaten.

Agia-Irini-Platz 2

"Und an dem Ufer steh΄ich lange Tage, das Land der Griechen mit der Seele suchend."
- Iphigenie von J. W. Goethe -

Tagesplanung

1. Tag: Flug nach Griechenland

Abflug in der Früh von Graz mit raschem Anschluss über Frankfurt nach Athen - Ankunft am frühen Nachmittag, ges­tern wie heute das Zentrum des „Landes der Sonne“. Nach der Göttin Athena benannt, war Athen lange Zeit das Symbol für Macht und Reichtum einer Metropole. Entlang der Euböischen Bucht gelangen wir Richtung Norden nach Kamena Vourla zu unserem Hotel in herrlicher Lage am Meer. Am Abend wird Ihnen der LOGOS Reiseleiter bei einem Spaziergang die Reize einer griechischen Kleinstadt näher bringen.

2. Tag: Zwischen Himmel und Erde

Wir widmen uns den berühmten Metéora - Klöstern oder den „Klöstern in der Luft“ wie sie noch genannt werden. Wer zum ersten Mal hierherkommt, begreift sofort, warum Mönche auf der Suche nach der göttlichen Erleuchtung sich auf den 300m hohen Konglomeratfelsen, die durch Erosion die bizarrsten  Formen erhielten, niedergelassen haben; auch heute kann man sich der überwältigenden Wirkung der Felswände nicht entziehen. Besuch zweier der Klöster Megalo Meteoro, Agios Nikolaos, Varlaam und Agia Triada. Rückfahrt zu unserem Hotel in Kamena Vourla.

3. Tag: Zu Besuch beim Orakel

Wir brechen auf nach Delphi, einer der bedeutendsten Ausgrabungsstätten der klassischen Zeit in Griechenland. Es beeindruckt vor allem durch seine grandiose Lage in einer einzigartigen Berglandschaft, am Abhang des Parnaß hoch über dem Golf von Korinth gelegen. Im Altertum war es als Orakelheiligtum in der gesamten griechischen Welt und darüber hinaus hoch angesehen. Ausführliche Besichtigungen: Apollon - Tem­pel, Stadion, Theater, Polygonalmauer, Heiligtum der Athena Pronaia mit Tholos, Gymnasion, Museum, Kas­talische Quelle, etc.). Wir gelangen über Náfpaktos, einem Ort mit hübschem kleinem Hafen, der durch eine venezianische Mauer mit zahlreichen antiken Spoilien gesichert war, nach Antirion und setzen mit der Fähre über nach Patras. Fahrt entlang der westlichen Peloponnes-Halbinsel Richtung Süden.

4. Tag: „Dabeisein ist alles“

Wir machen uns auf und gelangen über Pýrgos nach Olympia, einst großes panhellenisches Heiligtum und Stätte der Olympischen Spiele. Eine direkte Auswirkung der deutschen Ausgrabungen seit 1875 war die Wieder­begründung der Olympischen Spiele durch den französischen Historiker Pierre de Coubertin, die 1896 erstmals wieder in Athen stattfanden. Besichtigung des Heiligen Bezirks mit Zeus-Tempel, Werkstatt des Phidias, Palaistra, Hera - Tempel, Brunnenhaus, Schatzhäuser, Metroon, Stadion, etc. Anschließend erreichen wir am heutigen Tag noch den südlichsten Punkt unserer Reise - Kalamata. Die Hauptstadt der Provinz Messenien ist der wichtigste Ausfuhrhafen für landwirtschaftliche Produkte - berühmt sind die Oliven und das Öl der Region. Das Stadtbild der einst unter spartanischer, byzantinischer, türkischer und venezianischer Herrschaft stehenden Stadt wird von der Burg im Norden, dem Konstantinskloster, der Metropolitankirche und dem venezianischen Glockenturm geprägt.

5. Tag: Unterwegs am griechischen Peloponnes

Wir besuchen die byzantinische Ruinenstadt Mystras, wo in der Blütezeit zahlreiche Paläste, Kirchen und Prunkbauten entstanden und deren Geschichte die gut erhaltenen Fresken der Kirchen der einstmaligen Re­sidenzstadt erzählen. In Sparta sehen wir die Überreste der Akropolis und werden mit der Geschichte des „männ­lich-militärischen Staates“, dessen sprichwörtliche Lebensweise von Xenophon in seinem Werk „Staat der Lake­daimonier“ beschrieben wird, konfrontiert. Fahrt gelangen wir über Tripolis (kurze Stadtrundfahrt) in die um 500 v. Chr. durch Zusammenschluß von fünf Dörfern begründete Stadt Mantinéia. 385 v. Chr. wurde sie von Sparta zerstört und später, nach dem Sieg über Sparta, wieder erneuert. Wir sehen die Reste der in Zweischalenbauweise errichteten Stadtmauer und eine Kirche von Papatheodoros, ein Exempel griechischer Postmoderne. Fahrt nach Astros und dem ganz in der Nähe liegenden Ort Paralion Astros, der von einem Kap mit den Resten einer fränkischen Burg überragt wird. Lohnenswert ist ein Ausflug zum Nonnenkloster Moni Sotiros Lukos, in dessen Bau aus dem 12. Jahrhundert Reste der Villa von Herodes Atticus verwendet wurden, ein Erlebnis auch wegen des hübschen, blumengeschmückten Innenhofs. Wir unternehmen einen Spaziergang am goldenen Strand von Toló.

6. Tag: Antike Städte und Burgen

Unser erstes Ziel am heutigen Tag ist Epidavros mit dem gewaltigen Theater, das durch seine Lage wie durch seine Akustik beeindruckt. Fahrt zur berühmten Ausgrabungsstätte Mykene und Besichtigung der Ausgrabungen: Burg, Schatzhaus des Atreus, Löwentor, Königsgräber, Palast, etc. Die nächste Sehenswürdigkeit auf unserem heu­tigen Ausflug ist Argos, die in der Antike als älteste Stadt Griechenlands galt. Nach den ausführlichen Besichti­gungen fahren wir weiter nach Nafplion, bekannt wegen seiner herrlichen Lage am Argolischen Golf unterhalb des Felsens Akronauplia und seines schönen Stadtbilds, das im wesentlichen noch ungestört ist, sich jedoch zauberhaft restauriert und erneuert präsentiert. Stadtrundgang mit Besichtigung der venezianischen Bauten, Syntagma - Platz, Akronauplia, Palamidi etc. zurück nach Toló.

7. Tag: Am Kanal von Korinth

Fahrt nach Korinth, der wohl berühmtesten Hafenstadt des griechischen Pelo­ponnes. Besichtigung des Octavia - Tempels, der monumentalen Reste des Apollon – Tem­pels, der Heiligen Quellen sowie der Festung Akrokorinth, deren Mauern aus dem Felsen zu wachsen scheinen. Die Mittagsrast wird in einer gemütlichen Taverne an der alten, sich ins Wasser senkenden Brücke durchgeführt. Es geht weiter nach Athen, der Hauptstadt Griechenlands, wo wir mit einer Stadtrundfahrt die Besichtigungen beginnen: Akropolis mit Areopark, Altstadt Pláka, Hephaisteion, Hadriansbibliothek, Römischer Markt, Metamorfosis-Kirche, Anafiotiká, Agios Nikolaos, Kleine Mitropolis, Universität, Akademie, Likavitos (Wolfsberg), Olympieion, Stadion, Gräberstraße, Piräus, Kloster Dafni, Kloster Kessariani, ev. Kloster Pendeli mit geheimer Schule, etc.

8. Tag: Eubäa entdecken

Beim Ganztagesausflug gelangen wir über den Evripus-Kanal, wo wir das Phänomen von Ebbe und Flut sehr gut studieren können, nach Chalkis auf die zweitgrößte griechische Insel Eubäa. Nach einem Stadtrundgang in der wunderschönen Hafenstadt Chalkis (Fort, Hafen, venezianisch-türkische Altstadt, Rathaus, gotische Basilika, Gefängnis, etc..) fahren wir nach Erétria. Erétria mit der wichtigsten Ruinenstätte Euböas war im Altertum nach Chalkis die bedeutendste Stadt der Insel, Seemacht und Sitz einer Philosophenschule (Stadtrundgang). Danach verlassen wir die wunderschöne Insel in Richtung Amphiareion, einem bedeutenden antiken Orakelheiligtum; Besichtigung der Ausgrabungen; Fahrt nach Marathon, in die Ursprungsstadt des berühmten olympischen Marathonlaufs. Wir besuchen die Ausgrabungen der Schlacht bei Marathon gegen die Perser. In Vravróna an der Ostküste Attikas sehen wir die besonders schön freigelegten antiken Reste, bevor uns der Nationalpark Soúnio mit einer besonderen Attraktion begeistern wird: der Boden weist über 260 verschiedene Mineralien und Metalle auf. Zeugnisse vom einstigen Abbau sind allgegenwärtig und gehen bis in die Antike zurück.

9. Tag: Kreuzfahrt im Saronischen Golf

Es besteht die Möglichkeit zu einer fakultativen Kreuzfahrt zu den Inseln Aegina, Póros und Hydra. Bei jeweils längeren Aufenthalten lernen wir die Eigenarten der einzelnen Inseln kennen. Die fruchtbare, rund 19 Kilometer südlich von Athen gelegene Insel Ägina verweist mit den hügeligen Kuppen noch heute auf ihren vulkanischen Ursprung. Der kleine Hafen mit Fischerbooten und Jachten ist von Tavernen und Cafés gesäumt. Die bereits seit mykenischer Zeit bewohnte Insel Póros ist als Wochendziel ein beliebter Ausflugsort und bietet seinen Besuchern vom Uhrturm mit seiner blauen Kuppel aus einen schönen Blick auf die Berge der Argolis und die Zitronen- und Orangenplantagen in der Küstenebene. Die Insel Hydra mit ihrem auto- und mopedfreien gleich­namigen Hauptort gilt als Treffpunkt von Künstlern, Intellektuellen und der Schickeria. Die eleganten Herrensitze des 19.Jahrhunderts sind zumeist im venezianischen Stil errichtet. Die Burg zeugt noch heute vom Freiheitskampf gegen die Türken. Die kulinarische Spezialität der Insel, der Mandelkuchen „Amygdalotá“ sollte unbedingt verkostet werden.

10. Tag: Rückkehr nach Österreich

Abschluss der ausführlichen Besichtigungen in Athen. Wir widmen uns vor allem der Akropolis. Zeit zur freien Verfügung und Transfer zum Flughafen; Abflug am frühen Abend über Frankfurt nach Graz.

Route

Flug nach Athen; Rundreise: Athen - Kamena Vourla - Meteora Klöster - Delphi - Olympia - Kalamata - Sparta - Mystras - Tripolis - Tolo - Epidaurus - Korinth - Mykaene - Argos - Nafplion - Megara - Chalkis - Eretria - Insel Euboea - Amfiareion - Marathon - Pendeli - Äjina - Poros - Hydra - Athen; Rückflug