Indien

Nach einer Indienreise wurde der Schriftsteller Alberto Moravia gefragt: „Was hast du in Indien erlebet?“ Seine Antwort: „Ich habe die Erfahrung Indiens gemacht.“ Erleben auch Sie den Subkontinent in seiner ganzen Fülle. Seit jeher war Indien Drehscheibe der Kulturen. In Sarnath hielt Buddha seine erste Predigt; in Khajuraho erblühte die hinduistische Tempelbaukunst zur Meisterschaft; an den Höfen der Mogulkaiser in Delhi, Agra und Fatepur Sikri entfaltete sich islamische Pracht.

Termine & Details

Leistungen

Flüge mit Austrian oder Turkish Airlines ab Wien, Salzburg, Linz oder Graz

Flughafentaxen

Kerosinzuschlag

Inlandsflüge

Halbpension in Hotels erster Kategorie

Rundreise

Zugfahrt

LOGOS Reiseleitung

Extrakosten:

€ 248,- Aufpreis für Austrian

€ 65 Visum inkl. Besorgung

LOGOS Tipp

Die Mogulküche hat Indien den Tandoor beschert, einen kegelförmigen Lehmofen, in dem zahlreiche Kebab- und Rotigerichte zubereitet werden. Versuchen Sie eine dieser scharfgewürzten Speisen, meist Lamm- oder Hühnerfleisch aus der Tandooriküche.

"Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf."
- Gedanken zum Reisen -

Tagesplanung

1. Tag: Abflug aus Europa

Abflug vormittags von Graz über Wien mit Anschluß um 13.00 Uhr nach Delhi. Ankunft in Delhi um 0.50 Uhr - Transfer zum Hotel (Nächtigung/Frühstück).

2. Tag: Neues und altes Indien

Delhi war zwischen dem 12. und 19. Jahrhundert die Hauptstadt des damals moslemischen Indiens. Ein Herrschergeschlecht versuchte das andere mit imposanten Prunkbauten zu übertrumpfen. Unsere ausführliche Stadtrundfahrt führt uns durch Alt-Dheli (Rotes Fort, Freitagsmoschee, Haupt- und Basarstraße,...) und Neu-Delhi (Regierungsviertel, Präsidentenpalast, Parlament, India Tor, Grabmal des Humayun, Qutub Minar etc...).

3. Tag: In der "rosaroten" Hauptstadt

Fahrt nach Jaipur. Die farbenprächtige Hauptstadt Rajastans, liegt in einer von Hügeln umgeben Ebene auf denen einst Festungen thronten. Gegründet wurde die „rosarote Stadt“ von Maharaja Jai Singh II, der ihr seinen Namen gab und von dessen Forschergeist das gut erhaltene Observatorium noch heute zeugt. Der Stadtpalast aus dem 18. Jahrhundert vermittelt uns eine gute Vorstellung vom prunkvollen Leben am Hofe. Berühmt ist vor allem die „Palast der Winde“ genannte Fassade, die ein einmaliges Kunstwerk barocker Illusionistik darstellt.

4. Tag: Durch faszinierende Landschaften

Nördlich des heutigen Jaipur erhebt sich Amber, die alte Hauptstadt, die den Rajputen von 1037 bis 1728 als Residenz diente. Mit dem Jeep gelangen wir durch faszinierende Landschaften und das Prachtportal Ganesh Pol zur Festung. Prunkstück ist wohl der Spiegelpalast Sheesh Mahal. Am Nachmittag erwartet die verlassene Residenzstadt Akbars des Großen, Fatehpur Sikri. Zwischen 1570 und 1586 war sie die Hauptstadt des Mogulreiches. Für Akbar war dieser Ort durch die Geburt seiner Söhne besonders glücksverheißend und so begann er mit dem Bau einer Stadt, der in fünf Jahren vollendet war, aber um 1590 wegen Wassermangels wieder verlassen wurde. Alle Gebäude aus der Blütezeit der Mogulherrschaft sind erhalten geblieben (Paläste, Amtsgebäude, Bäder, Moscheen und Gräber, sowie Plätze und Gartenanlagen). Abends erreichen wir Agra.

5. Tag: Denkmal einer großen Liebe

In Agra erwartet uns das Taj Mahal. Das „Denkmal einer großen Liebe“ wurde von Kaiser Shah Jahan als Grabmal für seine Lieblingsfrau erbaut. Es gilt als eines der schönsten Bauwerke der Welt. Der Architekt stammt aus Persien, für die innere Ausschmückung kamen Künstler aus Bordeaux und Venedig angereist. Der Charakter des Grabmales ändert sich bei wechselnden Lichtverhältnissen im Laufe des Tages. Nachmittags besuchen wir das zum Taj Mahal in einer engen Beziehung stehende „Red Fort“. Ursprünglich als militärische Festung erbaut, wurde es später in einen Palast umgewandelt. Eine etwa 2,5 km lange Doppelmauer umfasst den Palast Jehangirs, die Privatgemächer des Kaisers und seiner Töchter, die verschiedenen Audienzhallen, die Juwelen- und Perlenmoschee, sowie den achteckigen Turm. Am späten Nachmittag Besuch von Sikandra. Wir sehen das berühmte Grabmal Akbars, welches durch die Vermischung buddhistischer, hinduistischer und islamischer Architekturstile von der weltoffenen Geisteshaltung des hier Beigesetzten zeugt. Der fünfstöckige, eindrucksvolle Bau aus rotem Sandstein und weißem Marmor liegt inmitten einer großzügigen Gartenanlage.

6. Tag: In der ehemaligen Fürstenstadt

Nach dem Frühstück erfolgt die Abfahrt mit dem Shatabdi-Express, einem der modernsten Züge Indiens nach Jhansi und von dort gelangen wir mit dem Bus weiter nach Orcha. In der ehemaligen Fürstenstadt scheint die Zeit stehengeblieben zu sein: Vor der sanften Hügellandschaft erheben sich Palastbauten, Tempel und Festungen. Im 17. Jahrhundert hat Orcha seine glanzvollste Zeit genossen. Anlässlich des Besuches von Kaiser Jehangir wurde im Jahre 1606 ein spezieller Palast, das Hehangir Mahal errichtet. Wir bummeln durch den nun  kleinen Ort und  beobachten neben den prachtvollen Monumenten auch das alltägliche Leben der Bewohner.

7. Tag: In Stein gemeißelte Erotik

Fahrt in die Tempelstadt Khajuraho, von deren ehemals 85 Tempeln heute noch 25 erhalten sind. Erotik von Steinmetzen kunstvoll in Szene gesetzt, verschaffte den Tempeln einen legendären Ruf. Sie stehen in ihrer Be-deutung gleich hinter dem Taj Mahal und sind ein ausgezeichnetes Beispiel für indo-arische Architektur. Meist-erhaft auch die Darstellung der Götterwelt des Hinduismus. Die reizvolle Gartenanlage lädt zum Verweilen ein.

8. Tag: Auf den Spuren Buddhas

Transfer zum Flughafen und Abflug nach Varanasi. Wir besuchen das nahe Sarnath, einen der wichtigsten Orte des Buddhismus. Im heiligen Hain soll Gaudhama Siddhartha, genannt Buddha, seine erste Predigt gehalten haben. Noch heute beleben die Pilger aus aller Welt die Ruinen der Ausgrabungsstätten. Wir sehen den 34 Meter hohen Stupa aus dem 5. Jhdt. und im Archäologischen Museum die Ashoka-Säule mit den vier Löwen.

9. Tag: Riten am heiligen Fluss

Für gläubige Hindus ist Varanasi ein besonders heiliger Ort am Ganges: Wallfahrtsort und Ort zum Sterben, der dem Gläubigen das sofortige „Verwehen“, „Verlöschen“ sichert. Die Stadt - ein unvergesslicher Eindruck! Bei den Badeplätzen am Westufer des Ganges versammeln sich jeden Morgen bei Sonnenaufgang Tausende von Pilgern zum rituellen Bad. Bei einer morgendlichen Bootsfahrt auf dem heiligen Fluss spüren wir dem rituellen Leben der Hindus nach. Danach erkunden wir die engen Gassen der Altstadt bei einem Spaziergang. Nachmittags Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Delhi, Abschiedsabendessen, Transfer zum Flughafen.

10. Tag: Rückkehr nach Europa

Abflug von Delhi.

Urheber: Yann
Urheber: Michael Clarke
Urheber: Marcin Bialek
Urheber: E. S.
Urheber: E. S.

Route

Abflug vom Flughafen Ihrer Wahl nach Delhi; Rundreise: Alt- und Neu-Delhi - Jaipur - Amber - Fatephur Sikri - Agra - Taj Mahal - Red Fort - Sikandra - Jhansi - Orcha - Khajuraho - Sarnath - Varanasi; Rückflug zum Flughafen Ihrer Wahl.