Kasachstan - Kirgistan

Kasachstan ist das Herz der eurasischen Steppe, die sich von der Mongolei bis zur Puszta Ungarns erstreckt. In der Heimat der einstmaligen „Horde“, die wiederholt in Europa eingefallen ist, erwarten uns neben Landschafts- und Naturbildern kulturhistorische Einzigartigkeiten. Wir begegnen aber auch den Skythen, Alexander dem Großen und Dschingis Khan.

Termine & Details

Leistungen

Flüge mit Lufthansa

Flughafentaxen

Kerosinzuschlag

Inlandsflug

Halbpension 1x in einer Jurte, 2x bei Gastfamilien und in Hotels erster Kategorie

3x Vollpension

Rundreise

Eintritte

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Extrakosten: 

Visum für Kasachstan

LOGOS Tipp

Bisshkek: Lautstark preisen Händler ihre Waren an, Frauen feilschen um die besten Angebote. Schuhe, Kleider, Gemüse, Nippes und Souvenirs füllen hier die Stände. Schlendern Sie mit Ihrem Reiseleiter durch die Straßen und erstehen Sie Ihre Lieblingsmitbringsel! 

"Besser, du fragst einen jungen Burschen, der die Welt gesehen, als einen Alten, der nur auf der faulen Haut lag."
- Sprichwort aus Kasachstan -

Tagesplanung

1. Tag: Abflug nach Asien

Abflug vormittags vom Flughafen Ihrer Wahl über Frankfurt mit raschem Anschluss nach Almaty. Ankunft in der größten Stadt Kasachstans kurz nach Mitternacht. Begrüßung durch die örtliche Agentur und Transfer zum Hotel (Nächtigung / Frühstück).

2. Tag: In der ehemaligen Hauptstadt

Almaty (früher Alma Ata) ist bis heute der kulturelle, wissenschaftliche und wirtschaftliche Mittelpunkt der Republik, auch die Verlegung der Hauptstadt nach Astana hat diese Position nur geringfügig beeinflusst. Stadtrundfahrt und Besichtigungen: Platz der Unabhängigkeit, Panfilov-Park mit der Zenkov-Kathedrale, Zentrales Staatsmuseum etc. Das Mittagessen wird in einer typischen Jurte gereicht. Am Nachmittag unternehmen wir einen Ausflug zum nur ca. 15km außerhalb der Stadt, in den Vorbergen des Zailiysky Alatau, gelegenen Hochgebirgs-Eisstadion von Medeo. Eventuell Abstecher in das Ski-Gebiet von Shymbulak.

3. Tag: Natur- und Kulturschönheiten

Fahrt zum Qapshaghay-See, der vom Ili durchflossen wird. Weiter durch Trockensteppe, Halbwüste und felsiges Gebiet zum Nationalpark Altyn-Emel, dem größten Naturschutzgebiet Kasachstans mit reicher Fauna und Flora, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Wir sehen die Hügel von Besschatyr mit einer Nekropole aus der Skytenzeit, Fahrt zur „Singenden Sanddüne“ am Ufer des Flusses Ili. Bei trockenem Wetter erzeugt der Sand Töne, die dem Klang einer Orgel ähneln.

4. Tag: Unterwegs nach Kirgistan

Wir verabschieden uns von Almaty und sehen im größten Naturschutzgebiet Kasachstans auch archäologische Denkmäler wie die Felszeichnungen Tamgaly Tas mit Tier- und Jägerdarstellungen. Am späten Nachmittag erreichen wir Bishkek.

5. Tag: In der Hauptstadt Kirgistans

Vormittags widmen wir uns der Hauptstadt von Kirgistan, Bishkek. Stadtrundfahrt und Besichtigungen (Historisches Museum, Ivan Panfilov Statue, Michael Frunze Statue, Rathaus, Ala-Too Platz, Osh Markt,...). Ursprünglich eine Handelsstation entlang der Seidenstraße wurde die Stadt ab etwa 1877 von den Russen wieder aufgebaut. Ausflug: Der Ala Archa Nationalpark liegt ca. 40km von der Hauptstadt entfernt und wurde 1976 gegründet; Gletscher, Almwiesen, Wasserfälle, Flüsse, eine reiche Tierwelt - kein Wunder, dass der Park ein beliebtes Ausflugsziel der Einwohner Bishkeks ist. Erkunden auch Sie auf zahlreichen Wanderwegen diese Naturschönheiten.

6. Tag: Stadt der Mausoleen

Wir verlassen die kirgisische Hauptstadt, genießen die Weite der Steppe und gelangen nach Taras. Die 360.000 Einwohner zählende Stadt ist seit dem 6. Jahrhundert als Handelszentrum an der Großen Seidenstraße bekannt. Ihre Glanzzeit erlebte die Stadt im 10./11. Jahrhundert bevor sie durch den Einfall der Mongolen dem Erdboden gleichgemacht wurde. In russischer Zeit wurden viele Bauten aus dem Mittelalter wieder renoviert, die es in der Altstadt zu besichtigen gibt. Mausoleum des Schamsur, Mausoleum Aulie Ata Karakhan, Mausoleum der Babadschi Hatun, Grab der Aischa Bibi etc.

7. Tag: Bären, Vögel, Schneeleoparden

Weitere Besichtigungen in der auch als Taras bekannten Stadt Dzambul, die eine wichtige Station der Zentralen Seidenstraße war (Karakhan-Mausoleum etc.). Über das Dorf Aysha-Bibi (Mausoleum aus dem 12. Jahrhundert) gelangen wir zum Naturreservat Aqsu-Zhabaghly, am Fuß der Talasky Berge gelegen. Möglichkeit zu einer Wanderung mit lokalem Bergführer im von der UNESCO anerkannten Biosphären-Reservat (reiche Tierwelt mit Bären, Vögel, Schneeleoparden,...). Landschaftlicher Höhepunkt ist wohl der Aksu Canyon.

8. Tag: Ursprung des sufitischen Mystizismus

Wir gelangen nach Chimkent, einer am Anfang des 13. Jahrhunderts gegründeten Handelsstadt an der Seidenstraße; heute ein bedeutendes Industrie- und Wirtschaftszentrum und Turkestan, das auf eine Gründung im 10. Jahrhundert zurückgeht. Am Rande der Wüste Kizyl Kum und unweit des Syr Darya, dem antiken Jaxartes, steht das beste und größte Bauwerk Timurs, das Mausoleum für Khodja Ahmed Yasavi, mit einem gewaltigen Dom. Seine Lehre verband vorislamischen Schamanismus mit den Lehren Mohammeds und war Grundlage für den sufitischen Mystizismus der anatolischen Derwische.

9. Tag: Zu Besuch beim kirgisischen Nationalhelden

Wir verlassen das seit 2003 als Weltkulturerbe anerkannte Turkestan, genießen die Weite der kasachischen Steppe und gelangen nach Talas. Die im Nordwesten Kirgistans gelegene Stadt beeindruckt ob ihrer landschaftlich schönen Lage im gleichnamigen Tal. Geschichtlich bedeutend ist wohl die Schlacht von 751 zwischen Arabern und Chinesen. Heute ist das Aussehen der Stadt vor allem durch die russische Zuwanderung am Ende des 19. Jahrhunderts geprägt. Am Manasthin Khumbuzu werden wir mit der Legende des kirgisischen Nationalhelden Manas vertraut gemacht.

10. Tag: Unterwegs mit Nomaden

Der heutige Tag bringt uns über den Otmok-Paß auf die Hochebene von Suusamyr. Einmal oben angekommen treffen wir hier viele Nomaden, die hier nicht nur ihre Schafe halten, sondern auch zum Essen hierhin kommen. Wir lassen die Osch-Bischkek-Straße links liegen und nehmen eine kleine Abzweigungen Richtung Kizil Oy. Irgendwo in der Nähe von bizarr geformten Felsen nächtigen wir bei einer kirgisischen Gastfamilie.

11. Tag: Tierherden begleiten uns

Fahrt über den Kara-Ketsche-Paß zum in 3.530m Höhe gelegenen Gebirgssee Son-Kul. Saftige Wiesen, die während der Sommermonate von Hirten mit ihren Schaf-, Pferde- und Yak-Herden aufgesucht werden, begleiten uns. Probieren Sie den Kurut, einen Hartkäse, und frischen Kumys (gegorene Stutenmilch). Das Seengebiet ist zugleich ein Tierreservat, in dem u.a. auch Wolfsrudel beheimatet sind.

12. Tag: Zu Besuch im 19. Jahrhundert

Wir verlassen den Gebirgssee und gelangen über Kochkorka zur Jety-Ögüz-Schlucht mit ihren ungewöhnlichen Rotsandstein-Klippen, den sogenannten „Sieben Bullen“. Am Ufer eines Arms des Issyk-Kul-Sees, dem größten und tiefsten See Zentralasiens, befindet sich das Grab und ein kleines Museum des russischen Geographen Nikolai Prschewalski, der hier während der Vorbereitungen zu einer Forschungsreise nach Tibet an Typhus verstarb. Anschließend Fahrt nach Karakol und Besichtigungen: Die Stadt wurde 1869 gegründet, nach 1880 wuchs sie sehr schnell, weil chinesische Muslime auf der Flucht vor religiöser Verfolgung hierher kamen (Moschee, die zwischen 1907 - 1910 vollständig ohne metallene Nägel errichtet wurde; hölzerne orthodoxe Kirche von 1895; Bauwerke aus der Zarenzeit etc.).

13. Tag: Von Bergen umgeben

Ganztagesausflug durch die landschaftlich beeindruckende Bergwelt des Terskey-Alatau, einem der nördlichsten Gebirgszüge des Tienshan. Auf 3.000m Höhe erwartet uns ein pittoreskes Gebirgstal, von wo aus man den Gipfel des 4.260m hohen Palatka sehen kann. Von Ak-Suu aus, durch den schönen pinienbestandenen Canyon des Arashan-Flusses, besteht die Möglichkeit zu einer Wanderung durch die landschaftlich einzigartige Bergwelt.

14. Tag: Der Grand Canyon Zentralasiens

Wir verlassen Karakol, verabschieden uns von den Ausläufern des Tienshan und dem Karkara-Tal, ein wahres Shangri-La, mit seinen saftigen Almwiesen und den Nomaden mit ihren Herden. Wir überqueren den San Tash Pass und besuchen den Charyn-Canyon, den größten in ganz Zentralasien. Er wird gerne mit dem Grand Canyon des Colorado River verglichen. Weiterfahrt nach Almaty, Abschlußabendessen.

15. Tag: Rückkehr nach Europa

Transfer zum Flughafen und Abflug gegen 04.00 Uhr über Frankfurt zum Flughafen Ihrer Wahl mit Ankunft am frühen Vormittag.

Route

Abflug vom Flughafen Ihrer Wahl nach Almaty; Rundreise: Almaty - Medeo - Qapshaghay See - Tamgaly Tas - Charyn Canyon - Karkara Tal - San Tash Pass - Issyk Kul See - Karakol - Jety Ögüz Schlucht - Altyn Arashan - Cholpon Ata - Kochkorka - Son Kul See - Dzambul - Aysha Bibi - Aqsu Zhabaghly - Chimkent - Turkestan - Bishkek - Ala Archa Canyon - Balasagun - Almaty; Rückflug zum Flughafen Ihrer Wahl