Krumau - Südböhmen 2 Tage

Nicht zufällig wählten Karl IV und Rudolf II Böhmen zum Zentrum ihres Reiches. Der Bau monumentaler Schlösser war die Folge, uralte Klöster wurden prächtigst erweitert, und in den Städten entstanden stattliche Bürgerhäuser. Das in prächtiger Lage über der vielfach gewundenen Moldau gelegene Krumau spiegelt die abwechslungsreiche Vergangenheit dieser Region wider.

Termine & Details

Leistungen

Luxusbus

Halbpension im 4****Hotel

LOGOS Reiseleitung

LOGOS - Tipp

Unternehmen Sie die Auffahrt zum Schloss Hluboka mit dem gemütlichen Bummelzug. Sie sparen Ihre Kondition für die Besichtigung des hoch über der Moldau gelegenen Schlosses.

"Das ist mir ein böhmisches Dorf“, oder als deutsche Redensart: „Das ist mir ganz und gar unbekannt."
- Sprichwort unbekannter Herkunft -

Tagesplanung

1. Tag: Fahrt ins „Königreich Böhmen“

Abfahrt vom Grazer Hauptbahnhof um 7.00 Uhr - Gleinalmtunnel - Linz - Kefermarkt, wo in der Pfarrkirche zum heiligen Wolfgang der aus Lindenholz geschnitzte prächtige gotische Altar besichtigt wird. Beim Zisterzienserkloster Hohenfurt sehen wir die Klosterbibliothek, die Klosterkirche und das Refektorium. In Rosenberg blickt das ehemalige Buquoy’sche Schloss mit seinem prismatischen Turm von einem Felssporn herab auf die malerischen Flussschlingen der Moldau. Wir gelangen nach Krumau. Die südböhmische Kreisstadt erstreckt sich in prächtiger Lage zu beiden Seiten der vielfach gewundenen Moldau. Die Altstadt bietet mit winkeligen Gassen und zahlreichen alten Bauten noch ein mittelalterliches Stadtbild von seltener Geschlossenheit (Ringplatz, Rathaus, Kaplanei, Renaissancehäuser, Schloss, etc.). Wir spazieren durch enge Gassen zum Fürst Schwarzenberg’schen Schloss mit seinem Maskensaal, dem Barocktheater und dem Schlossgarten.

2. Tag: Salz, Malz, Bier und Münze

Fahrt nach Prahatitz: Salz und Malz waren die hauptsächlich von Bayern entlang des „Goldenen Stegs“, der hier seinen Endpunkt fand, transportierten und gehandelten Waren. Die 1507 einer verheerenden Feuersbrunst zum Opfer gefallene Stadt wurde danach von den Rosenbergern wieder aufgebaut und hat ihr mittelalterliches Aussehen bis heute bewahrt (Marktplatz mit Rathäusern, Stadtmauer mit Tor, Bürgerhäuser, Dekanatskirche). Über Budweis, das seinen einstmaligen Reichtum auf Fischzucht, Bierbrauerei, Salzlager und Münzprägung aufbaute (Premysl-Ottokar-Platz, Samsonbrunnen, Dom, Schwarzer Turm, Rathaus, „Eiserne Jungfrau“, etc.), geht es zum Schwarzenberg’schen Schloss Hluboka, das sich oberhalb von Fischzuchtanlagen und einer Moldauschleife auf einer Anhöhe von 83 Metern befindet. Das Schloss, dessen Anfänge auf das 13. Jahrhundert zurückreichen, wurde vor etwa 150 Jahren im Stil des britischen Schlosses Windsor umgebaut. Rückfahrt nach Graz mit Ankunft am Hauptbahnhof um ca. 20.00 Uhr.

Route

Graz - Linz - Kefermarkt - Hohenfurt - Rosenberg - Krumau - Prahatitz  - Budweis - Schloss Hluboka - Freistadt - Graz