Nordspanien

Santiago de Compostela zählt neben Jerusalem und Rom zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten der Christenheit. Ganze Heerscharen von Wallfahrern machten sich im Mittelalter auf den Weg zum Grab des heiligen Jakobus. Wir tun es den einstigen Pilgern gleich und reisen zum damaligen Ende der Welt. Wir folgen ihren Spuren entlang einsamer Landstriche, entlegener Dörfer, herrlicher Klöster, romanischer Kirchen und großartiger Kathedralen.

Termine & Details

Leistungen

Flüge mit Lufthansa

Flughafentaxen

Kerosinzuschlag

Halbpension in sehr guten Mittelklassehotels

Rundreise

LOGOS Reiseleitung

LOGOS Hinweis

Die meisten Pilger, die in Satiago ankommen stammen aus Spanien (ca. 75 %), allerdings muß man berücksichtigen, dass ein Großteil dieser nur die letzten 100 km nach Santiago geht. Auf den Strecken davor sind die Spanier nur als kleinere Gruppe vertreten. Neben den Pilgern aus Deutschland, Italien, Frankreich, Schweiz, Niederlande, Österreich triftt man Pilger aus der ganzen Welt, von den USA bis Korea.

"Den Pilgerstab in der Hand, die Sehnsucht im Gepäck, im Haar den Wind der Begeisterung und tief im Herzen das ewige Ziel - was kann mir schon passieren!"
- Gebet eines Jakobspilgers -

Tagesplanung

1. Tag: Abflug in die Kulturhauptstadt Europas

Abflug morgens vom Flughafen Ihrer Wahl über Frankfurt nach Bilbao mit Ankunft um 11.55 Uhr. Bei einer informativen Stadtrundfahrt lernen wir die im  Jahre 1300 mit regelmäßigen Grundriss geplante Stadt kennen. Wir sehen die achteckige Kirche San Nicolas de Bari, die Kathedrale mit dem Renaissanceportikus, die Plaza de Espana, die Prachtstraße Gran Via de López, die Plaza Moyua mit Universität. Es wird auch möglich sein, das neu errichtete Guggenheim Museum zu besuchen.

2. Tag: Auf den Spuren der Pilger

Durch das grüne Baskenland gelangen wir in die Hauptstadt Navarras nach Pamplona. Ein Ausflug führt uns nach San Juan de la Pena, wo die Kirche teilweise in den Felsen eindringt und der Kreuzgang vom Felsen überwölbt ist; wir besuchen das Kloster Leyre mit romanischer Krypta und Sangüesa (wird ob seines romanischen Portals und der Paläste besucht). In Pamplona, einer Stadt, die sich auf­grund der Bedürfnisse des Pilgerweges ausdehnte (vier Spitäler, Kathedrale, San Cernin, etc.), können wir uns nach einem Rundgang im Cafe Irún, wo auch Hemingway verkehrte, entspannen.

3. Tag: Klöster, Kathedralen, Hospitäler

Puente la Reina verdankt seinen Namen der aus dem 11. Jahrhundert stammenden Brücke, die errichtet wurde, um den Durchzug der Pilger zu erleichtern. Sie stellt eines der besten Ingenieurswerke des Mittelalters dar. Es­tella erhielt diesen Namen in Anspielung an den Stern, der das Grab des Apostels angezeigt hatte. Torres del Rio birgt eine interessante Grabeskirche mit achteckigem Grundriß. Logrono hat noch ganz den Charakter der mittelalterlichen Stadt mit durchziehenden Pilgern erhalten. Najera ist seit dem Bau des Klosters Santa Maria und der Pilgerherberge 1030 eine Etappe des Pilgerweges. Santo Domingo de la Calzada beherbergt mit seiner Kathedrale, die mitten am Platz den Pilgerweg unterbricht, das Grabmal des heiligen Dominikus. Villafranca de Montes, im Mittelalter ob seines Hospitals bekannt, besitzt ein Weihwasserbecken, das aus einer der größten am Jakobsweg gefundenen Muscheln besteht. Weiter nach Burgos.

4. Tag: Santo Domingo de los Silos

In Burgos wurde von den Pilgern die Figur des Santo Cristo, von der man behauptete, das der Bart wuchs und der Körper blutete, besonders verehrt. Die mittelalterliche Stadt stellt durch die Kathedrale mit dem Grab von El Cid und Dona Jimena, sowie der Kartause von Miraflores einen Höhepunkt dar. Ein Ausflug führt uns zu der in prächtiger, archaischer Naturlandschaft gelegenen Benediktinerabtei Santo Domingo de Silos. Vielleicht haben Sie das Glück am welt­­berühmten, gesungenen Choralgebet der Mönche teilzunehmen. Besonders der original er­haltene romanische Kreuzgang des Klosters ist ein kunsthistorisches Juwel der Sonderklasse. Im mittelalterlichen Städtchen Covarrubias mit seiner großartigen Stiftskirche werden wir einen kleinen Stadtrundgang unternehmen.

5. Tag: Durch die Meseta ins königliche Leon

Wir brechen weiter entlang des Jakobsweges auf und erreichen Castrojeriz. Die alte Stadt liegt am Fuß eines durch eine Burg gekrönten Hügels und bewahrt kostbare Kunstschätze. Die Bauten von Fròmista gelten als her­vorragende Beispiele der jakobäischen Romanik. Carrión de los Condes gehört zu den alten Städten des König­reichs Leon und hat es verstanden, seine gewisse epische Atmosphäre zu bewahren. In Leon führt der Pilgerweg vorbei an Klöstern und Kirchen zur Kathedrale, dem stilreinsten gotischen Bau auf spanischem Boden. Wunder­schön fällt hier das Licht durch die fein gearbeiteten Glasgemälde in den feierlichen Innenraum. Nachmittags Stadtbesichtigung in Leon.

6. Tag: Das Ziel der Pilgerschaft

Vorbei an Orbigo erreichen wir die Bischofstadt Astorga, welche im Mittelalter 22 Spitäler beheimatete, um alle Pilger betreuen zu können. Weiter nach Ponferrada und Villafranca del Bierzo, wo die letzte Etappe endet, bevor man Galizien erreicht. Cebreiro bewahrt einen Kelch, „der heilige Gral Galiziens" genannt. Sarria - Portomarin - Melide - Santiago de Compostela. Es besteht die Möglichkeit, die letzten Kilometer bis zu unserem Ziel auf dem Jakobsweg in Santiago zu wandern.

7. Tag: In der Jakobsstadt

Santiago de Compostela ist eine einmalige, liebenswerte, Vitalität ausströmende Stadt, die dem mittel­alterlichen Urbanismus alle Ehre macht. Der berühmteste Wallfahrtsort Spaniens gilt neben Jerusalem und Rom als dritte Heilige Stadt der Christenheit (Plaza de la Azabacheria, Erzbischöfliches Palais, Plaza de la Quintana, Kathedrale, Portico de la Gloria...). Nachmittags Aufbruch in die historische Provinz Minho mit Besuch der „Wiege der Nation“ Guimaraes (Burg des ersten portugisischen Königs) und Braga, dem „portu­giesischen Rom“ (Kathedrale, Wallfahrtskirche Bom Jesus do Monte). Abends ge­langen wir nach Porto, die zweitgrößte durch ihren fast britischen, nüchternen ge­schäftstüchtigen Geist auch untypischste Stadt des Landes. Porto gilt als eine der schönsten Städte der Iberischen Halbinsel, ob seiner zauberhaften Lage an einer Granitfelsenge des Flusses Douro.

8. Tag: Abschied von Porto

Porto: Der Stadtrundgang führt uns von der Kathedrale mit dem berühmten Altar do Sacramento durch enge Gassen der Altstadt hinunter zum Hafenviertel Ribeira. Wir sehen die Grilos-Kirche von Baltasar Alvares, das Geburtshaus Heinrichs des Seefahrers, die prunkvolle Börse, den höchsten Kirchturm Portugals und den kreis­runden Kreuzgang von Nossa Senhora do Pilar. Von der Dom Luis Brücke (erbaut von Gustave Eiffel) genießen wir den Blick auf die Stadt. Wir werden auch Gelegenheit haben, die berühmten Produkte der Stadt wie Portwein und Tripas zu verkosten. Transfer zum Flughafen und Rückflug am späten Nachmittag über Frankfurt zum Flughafen Ihrer Wahl.

Urheber: E. S.
Urheber: E. S.
Urheber: E. S.
Urheber: E. S.

Route

Abflug vom Flughafen Ihrer Wahl nach Bilbao; Rundreise: Bilbao - Pamplona - San Juan de la Pena - Leyre - Sangüesa - Puente de la Reina - Najera - Burgos - Miraflores - Santo Domingo de Silos - Leòn - Astorga - Lugo - Cebreio - Santiago - Minho - Porto; Rückflug zum Flughafen Ihrer Wahl