Normandie - Bretagne - Busreise

Land am Meer - Wechsel der Gezeiten, zerklüftete Buchten, weite Strände, tosender Atlantik. Am Ende der Welt - „finis terrae“ - begegnen uns großartigste Zeugnisse der Megalithkultur. Volksfrömmigkeit und künstlerischer Wille schufen eindrucksvolle Kalvarienberge. Die mitten im Meer gelegene Klosterburg Mont St. Michel, die himmelwärts strebenden Kathedralen, Dolmen und Menhire ... Die Maler des Impressionismus liebten diese gesegnete Landschaft, immer wieder zog es sie hinaus, um sie auf der Leinwand fest-zuhalten. Und auch mit mehr als 100 Jahren Abstand können wir uns von ihren Lieblingsorten noch verzaubern lassen!

Termine & Details

Leistungen

Luxusbus

Halbpension in sehr guten Mittelklassehotels

LOGOS Reiseleitung

Extrakosten: Eintritte etc.

LOGOS - Tipp

Unsere Reise führt Sie auch an die Côte Sauvage: ausgewaschene Grotten, umspülte Schlunde, bizarre Felsblöcke, dazwischen kleine Sandstreifen, fetzige Brandung. Entlang der wunderschönen Panoramastraße führt auch oberhalb der Klippen ein herrlicher Fußweg, auf dem der Reiseleiter kleinere Etappen mit Ihnen auch zu Fuß absolvieren möchte.

"Man lebt zweimal: Das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung"
- Honoré de Balzac -

Tagesplanung

1. Tag: Europastadt Straßburg

Graz - Abfahrt vom Hauptbahnhof um 6.00 Uhr - über Phyrnautobahn - Schladming - München - Ulm nach Straßburg, Hauptstadt des Elsass, Bischofs- und Universitätssitz, Sitz des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte und der Euro-päischen Menschenrechtskommission; Tagungsort des Europa-Parlaments (Münster, Haus Kammerzell, Gerberviertel etc.). Der Hafen Port Autonome von Strasbourg ist der zweitgrößte Binnenhafen Frankreichs. Der Vielfalt der Kirchen, Klöster, Kongregationen und Synagogen hatte Straßburg einst den Spitznamen ville aux mille églises („Stadt der tausend Kirchen“).

2. Tag: Kathedralen und Champagner

Fahrt von Straßburg (ev. noch Schifffahrt auf dem Ile) weiter nach Reims, in die alte Krönungsstadt der französischen Könige und Stadtspaziergang (Kathedrale Notre-Dame, Porte de Mars, Möglichkeit zum Champagnerkauf). Weiter geht es über Beauvais, den bedeutenden Bischofssitz mit der unvollendeten Kathedrale, die über den höchsten Chor verfügt, nach Rouen, wo wir Interessantes über Jeanne d‘Arc, die hier auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, hören werden. Der Jeanne d’Arc Turm ist einer der letzten übriggebliebenen Reste der um 1200 erbauten Burg. Hier wurde Jeanne d’Arc von den Richtern verhört. Im 19. Jhdt. erhielt der Turm seinen oberen Abschluss mit dem hölzernen Wehrgang.

3. Tag: Malerische Häfen

Rouen, das im Mittelalter lange Zeit unter englischer Herrschaft stand, ist die bedeutendste Großstadt im Norden Frankreichs (Kathedrale mit höchstem Kirchturm Frankreichs, St. Ouen, Großer Uhrturm, Palais de Justice). Wir fahren in Richtung der Atlantikküste nach Jumièges. Dieser Ort im Seinetal besitzt die imposante Ruine einer im Jahre 1790 zerstörten Abtei. Besuch der Abtei St. Waudrille und Fahrt nach Etretat, das als Seebad vielbesuchte Städtchen, das wenige Meter unter hohen, aussichtsreichen Kreidefelsen (Les Falaises) gelegen ist. In Honfleur bummeln wir durch das malerische Hafenviertel und besichtigen die Holzkirche. Schließlich besuchen wir den ehemaligen Bischofssitz Lisieux (Kathedrale St-Pierre, Bischöfliches Palais, Karmelitinnen-Kloster), welcher der Heimatort der Hl. Thérèse ist.

4. Tag: 1066 - Battle of Hastings

Besichtigungen in Caen: Wir sehen die beiden romanischen Kirchen der Abbaye aux Hommes „Saint-Étienne“ und der Abbaye aux Dames „Sainte-Trinité“, sowie die Burg Wilhelms des Eroberers. Auf dem Bildteppich in Bayeux können wir in zauberhafter Darstellung die Eroberung Englands durch die Normannen 1066 miterleben. Kurzer Abstecher nach Arromanches, berühmt für das Invasionsmuseum. Wir sehen auch die Reste des künstlichen Hafens von ursprünglich 11 km Länge, 800ha, einem Unikum in der Kriegsgeschichte), Fahrt über St. Lô und kurzer Stopp in Granville (Stadtmauern der Oberstadt, Kirche Notre-Dame du Cap Lihou aus dem 15. Jhdt. etc.) in das Gebiet von Mont St. Michel.

5. Tag: Klosterburg und Smaragdküste

Einen der Höhepunkte unserer Reise bildet die Klosterburg Mont-St.-Michel, die inselartig im Ärmelkanal liegt, der hier besonders große Gezeitenschwankungen aufweist. Nach ausführlicher Erkundung (Abtei, Festungsmauern, Kirche, Kreuzgang, etc.) fahren wir entlang der Côte d'Emeraude, der „Smaragdküste“ mit felsigen Kaps, vorgelagerten Inseln, geschützten Buchten und Schlössern nach St. Malo. Die bretonische Hafenstadt bietet mit ihrer Umwallung das Bild einer mittelalterlichen Seefestung (Altstadt, Château, Wälle), Abstecher in den malerischen Ort Dol-de-Bretagne, der bereits in keltischer Zeit gegründet wurde und die frühere Hauptstadt der Bretagne war (Kathedrale, Stadtmauern).

6. Tag: Umtoste Granitküste

Am Cap Fréhel halten wir kurz an, um das umtoste Granitmassiv mit interessanter Vogelwelt zu bewundern, Fahrt über St. Brieuc zur „Rosengranitküste“, der wohl überwältigendsten Küstenlandschaft der Bretagne. Wir machen einen Halt in Perros-Guirec, von wo wir über einen einzigartigen Panoramaweg entlang des Meeres nach Plou-manac’h spazieren werden (natürlich wird auch der Bus bereitstehen). Höhepunkt dieser kleinen Wanderung entlang der rot leuchtenden Granitküste sind zweifelsohne die riesigen Granitbrocken in Gestalt phantastischer Skulpturen (Hase, Totenkopf, Fuß, etc.) in der Bucht von Ploumanac’h. Über St. Thégonnec und Guimiliau, das Gebiet der „Enclos paroissiaux“, mit deren schönen Pfarrhöfen und Kalvariengruppen, gelangen wir in die zauberhafte Hafenstadt Brest.

7. Tag: Menhire, Dolmen und die „Teufelsgrotte“

Wir kommen zu den geheimnisvollen steinernen Zeugnissen einer unbekannten Zivilisation bei Carnac und besuchen die Alleé des Menhirs, das Museum, Dolmen und die „Table des Marchants“ bei Locmariaquer. Weiter geht es an die Côte Sauvage, eine der eindrucksvollsten Küsten der Südbretagne: ausgewaschene Grotten, umspülte Schlunde, bizarre Felsblöcke („Teufelsgrotte“, „Felsentor“, etc.), dazwischen kleine Sandstreifen und eindrucksvolle Brandung. Entlang der wunderschönen Panoramastraße führt auch oberhalb der Klippen ein herrlicher Weg, auf dem der Reiseleiter kleinere Etappen mit Ihnen zu Fuß absolvieren möchte (bitte bequeme Spazierschuhe einpacken!). Fahrt nach Nantes, die Stadt mit vielen Gesichtern, die Kunst, Industrie und Schiffsverkehr in sich vereint (Kathedrale, Château Ducal,…).

8. Tag: Im Tal der Märchen

Von Nantes gelangen wir nach Angers, den einstigen Hauptort der Grafschaft Anjou (Château, St-Maurice, Logis Barrault, Hôtel Pince) und landeinwärts in den vielgepriesenen „Garten Frankreichs“, entlang des Loiretals nach Tours (Altstadt mit Hôtel Gouin, Kathedrale St-Gatien, Tour de l’Horologe etc), das durch die Predigten des Hl. Martin große kirchliche Bedeutung erlangte. Schließlich erreichen wir das Schloß Chenonceaux, gelegen an der Cher. Wir gelangen nach Chambord, zum wohl größten und beeindruckendsten der Loireschlösser, sowie nach Orléans, dessen Name untrennbar mit dem der Jeanne d´Arc verbunden ist (Altstadtrundgang, Kathedrale, Rathaus, Place du Martroi etc.).

9. Tag: Romanische Baukunst und Burgunderwein

Durch Burgund, das alte Herzogtum, bekannt wegen seiner romanischen Kunst und des Burgunderweines gelangen wir nach Beaune, das inmitten des burgundischen Weinbaugebietes der Côte d’Or liegt. Heute dienen die Befestigungsmauern der mittelalterlichen Stadt als Weinkeller (Place Monge, beachtenswerte Höfe des Hôtel de la Rochepot, Hospital Hôtel Dieu, Notre-Dame). Wir erreichen Dijon, wo wir einen Stadtrundgang unternehmen. Arthur Young meint Ende des 18. Jahrhunderts. über das einstige Römerlager: „Dijon ist eine schöne Stadt: Obwohl die Häuser in altem Stil gebaut sind, sind die Straßen breit und gut gepflastert und haben Fußwege, was in Frankreich selten ist.“

10. Tag: Rückkehr nach Österreich

In Freiburg im Breisgau besuchen wir das Meisterwerk der deutschen Gotik, das Freiburger Münster, den Schlossberg, das Haus zum Walfisch etc. Zahlreiche Theater kann man hier besuchen. Die Rückfahrt führt über Ulm (höchster Kirchturm Europas, Gerberviertel). Eine berühmte Persönlichkeit der Stadt ist der hier geborene Albert Einstein. Das Stadtbild wird unter anderem vom gotischen Münster und der neugotischen St.-Georgs-Kirche geprägt. Unsere Fahrt führt vorbei an München - Schladming - Phyrnautobahn nach Graz mit Ankunft am Hauptbahnhof um ca. 21.00 Uhr.

Route

Graz - Ulm - Straßburg - Reims - Beauvais - Rouen - Jumieges - Honfleur - Deauville - Caen - Bayeux - St.Malo - Brest - Carnac - Nantes - Loiretal - Orleans - Beaune - Dijon - Thann - Freiburg - Ulm - München - Graz