Normandie - Bretagne - Flugreise

Lassen Sie sich von der Landschaft der Normandie verzaubern: weiße Kreideklippen und goldgelbe Sandstrände so weit das Auge reicht. Auf halbem Weg zum nahen England liegt die Kanalinsel Jersey. Victor Hugo nannte sie ein Stück Frankreich, das ins Meer gefallen und von England aufgesammelt worden ist. „Armor“ - Land am Meer, nennen die Bretonen ihre Heimat. Dolmen, Menhire und Kalvarienberge erzählen ihre alten Geschichten.  



Termine & Details

Leistungen

Flüge mit Austrian und Lufthansa

Flughafentaxen inkl. Ticketservicecharge

Halbpension in sehr guten Mittelklassehotels

Rundreise

LOGOS Reiseleitung

LOGOS Reisetipp

Unsere Reise führt Sie auch an die Côte Sauvage: ausgewaschene Grotten, umspülte Schlunde, bizarre Felsblöcke, dazwischen kleine Sandstreifen, fetzige Brandung. Entlang der wunderschönen Panoramastraße führt auch oberhalb der Klippen ein herrlicher Fußweg, auf dem der Reiseleiter kleinere Etappen mit Ihnen auch zu Fuß absolvieren möchte.

"Jeder Mensch von Kultur hat zwei Vaterländer: das seine - und Frankreich."
- Thomas Jefferson -

Tagesplanung

1. Tag: Flug zur Heiligen Jeanne d’Arc

Abflug von Graz um 6.05 Uhr über Frankfurt nach Paris (Ankunft 09.35 Uhr). Fahrt nach Reims, in die alte Krönungsstadt der französischen Könige (Kathedrale Notre-Dame, Porte de Mars, Möglichkeit zum Champagnerkauf). Weiter geht es über Beauvais, den bedeutenden Bischofssitz mit der unvollendeten Kathedrale, die über den höchsten gotischen Chor verfügt, nach Rouen, wo wir Interessantes über Jeanne d‘Arc hören werden, die hier verbrannt wurde. Der Jeanne d’Arc Turm ist einer der letzten übriggebliebenen Reste der um 1200 erbauten Burg. Hier wurde Jeanne d’Arc von den Richtern verhört. Im 19. Jhdt. erhielt der Turm seinen oberen Abschluss mit dem hölzernen Wehrgang.

2. Tag: Malerische Häfen

Rouen, das im Mittelalter lange Zeit unter englischer Herrschaft stand, ist die bedeutendste Großstadt im Norden Frankreichs (Kathedrale mit höchstem Kirchturm Frankreichs, St. Ouen, Großer Uhrturm, Palais de Justice). Wir fahren in Richtung der Atlantikküste nach Jumièges. Dieser Ort im Seinetal besitzt die imposante Ruine einer im Jahre 1790 zerstörten Abtei. Besuch der Abtei St. Waudrille und Fahrt nach Etretat, das als Seebad vielbesuchte Städtchen, das wenige Meter unter hohen, aussichtsreichen Kreidefelsen (Les Falaises) gelegen ist. In Honfleur bummeln wir durch das malerische Hafenviertel und besichtigen die Holzkirche. Schließlich besuchen wir den ehemaligen Bischofssitz Lisieux (Kathedrale St-Pierre, Bischöfliches Palais, Karmelitinnen-Kloster), welcher der Heimatort der Hl. Thérèse ist.

3. Tag: 1066 - Battle of Hastings

Besichtigungen in Caen: Wir sehen die beiden romanischen Kirchen der Abbaye aux Hommes „Saint-Étienne“ und der Abbaye aux Dames „Sainte-Trinité“, sowie die Burg Wilhelms des Eroberers. Auf dem Bildteppich in Bayeux können wir in zauberhafter Darstellung die Eroberung Englands durch die Normannen 1066 miterleben. Kurzer Abstecher nach Arromanches, berühmt für das Invasionsmuseum. Wir sehen auch die Reste des künstlichen Hafens von ursprünglich 11 km Länge, 800ha, einem Unikum in der Kriegsgeschichte), Fahrt über St. Lô und kurzer Stopp in Granville (Stadtmauern der Oberstadt, Kirche Notre-Dame du Cap Lihou aus dem 15. Jhdt. etc.) in das Gebiet von Mont St. Michel.

4. Tag: Klosterburg und Smaragdküste

Einen der Höhepunkte unserer Reise bildet die Klosterburg Mont-St.-Michel, die inselartig im Ärmelkanal liegt, der hier besonders große Gezeitenschwankungen aufweist (bis zu 14 m). Nach ausführlicher Erkundung (Abtei, Festungsmauern, Kirche, Kreuzgang, etc.) fahren wir entlang der Côte d'Emeraude, der „Samaragdküste“ mit felsigen Kaps, vorgelagerten Inseln, geschützten Buchten und Schlössern nach St. Malo. Die bretonische Hafenstadt bietet mit ihrer Umwallung noch heute das Bild einer mittelalterlichen Seefestung (Altstadt, Château, Wälle), ein Abstecher führt uns in den malerischen Ort Dol-de-Bretagne, der als frühe Hauptstadt der Bretagne gilt

5. Tag: Umtoste Granitküste

Am Cap Fréhel halten wir, um das umtoste Granitmassiv mit interessanter Vogelwelt zu bewundern, anschließend Weiterfahrt über St. Brieuc zur „Rosengranitküste“, der wohl überwältigendsten Küstenlandschaft der Bretagne. An-schließend Fahrt nach Perros-Guirec, von wo wir über einen einzigartigen Panoramaweg entlang des Meeres nach Ploumanac’h spazieren werden (natürlich wird auch der Bus bereitstehen). Höhepunkt dieser kleinen Wanderung entlang der rot leuchtenden Granitküste sind zweifelsohne die riesigen Granitbrocken in Gestalt phantastischer Skulpturen (Hase, Totenkopf, Fuß, etc.) in der Bucht von Ploumanac’h. Über St. Thégonnec und Guimiliau, das Gebiet der „Enclos paroissiaux“ mit deren schönen Pfarrhöfen und Kalvariengruppen, gelangen wir in die alte Hafenstadt Brest.

6. Tag: Menhire, Dolmen und die „Teufelsgrotte“

Wir fahren zu den geheimnisvollen steinernen Zeugnissen einer unbekannten Zivilisation bei Carnac und besuchen die Allée des Menhirs, das Museum, Dolmen und die „Table des Marchants“ bei Locmariaquer. Es geht an die Côte Sauvage, eine der eindrucksvollsten Küsten der Südbretagne: ausgewaschene Grotten, umspülte Schlunde, bizarre Felsblöcke („Teufelsgrotte“, „Felsentor“ etc.), dazwischen gibt es kleine Sandstreifen und eindrucksvolle Brandung. Entlang der wunderschönen Panoramastraße führt oberhalb der Klippen ein herrlicher Weg, auf dem der Reiseleiter kleinere Etappen mit Ihnen auch zu Fuß absolvieren möchte (bitte bequeme Spazierschuhe einpacken!). Fahrt nach Nantes, die Stadt mit vielen Gesichtern, die Kunst, Industrie und Schiffsverkehr in sich vereint (Stadtrundgang: Kathedrale, Château Ducal).

7. Tag: Im Tal der Märchen

Von Nantes gelangen wir nach Angers, den einstigen Hauptort der Grafschaft Anjou (Château, St-Maurice, Logis Barrault, Hôtel Pince) und landeinwärts in den vielgepriesenen „Garten Frankreichs“, entlang des Loiretals nach Tours (Altstadt mit Hôtel Gouin, Kathedrale St-Gatien, Tour de l’Horologe, etc), das durch die Predigten des Hl. Martin große kirchliche Bedeutung erlangte. Wir sehen das Wasserschloss Chenonceau, gelegen an und über dem Fluss Cher. Fahrt nach Chambord, zum wohl größten und beeindruckendsten der Loireschlösser und fahren nach Orléans, dessen Name untrennbar mit dem der französischen Nationalheldin, Märtyrin und Heiligen Jeanne d´Arc, der Jungfrau von Orléans, verbunden ist, wo wir einen Altstadtrundgang machen und die Kathedrale, das Rathaus und den Place du Martroi sehen.

8. Tag: Abschied von Frankreich

Abschließende Besichtigungen in Orléans und Fahrt nach Chartres, Bischofssitz seit dem 4. Jahrhundert, mit seiner berühmten Kathedrale Notre-Dame. Die Kathedrale wurde im Wesentlichen in den Jahren 1194 bis 1220 über einer Krypta aus dem 11. Jahrhundert erbaut und ist die älteste praktisch unverändert gebliebene hochgotische Kathedrale der Welt. Sie ist reichlich mit zahlreichen Skulpturen und Reliefs an den beiden Querhausportalen, den drei Rosenfenstern und der aus der Mitte des 12. Jahrhunderts stammenden Westfassade mit ihrem Portail Royal geschmückt. Wir erreichen Paris, wo wir uns mit einer informativen Stadtrundfahrt von Frankreich und der Stadt an der Seine verabschieden. Transfer zum Flughafen und Rückflug von Paris um 18.20 Uhr über Frankfurt nach Graz mit Ankunft um 23.05 Uhr.

Route

Abflug vom Flughafen Ihrer Wahl über Wien, München oder Frankfurt nach Paris; Reims - Beauvais - Rouen - Jumieges - Honfleur - Deauville - Caen - Bayeux - St.Malo - Brest - Carnac - Nantes - Loiretal - Orleans - Chartres - Paris; Rückflug zum Flughafen Ihrer Wahl