Polen

Geschichte, Kultur, Landschaft – keiner dieser drei Aspekte kommt auf unserer Polenreise zu kurz. Quirlige Städte wie Warschau, Danzig und Krakau, geheimnisvolle Wälder mit Bewohnern wie Elch, Biber und Luchs, zahlreiche Schlösser und die tiefe Frömmigkeit der Bevölkerung erwarten uns in einem Land, das sich über Jahrhunderte schwierigster Geschichte seine kulturelle Identität und sein nationales Bewusstsein erhalten hat. Erleben Sie die einzigartige Vielfalt dieses Landes.

Termine & Details

Leistungen

Luxusbus

Halbpension in sehr guten Mittelklassehotels

Schifffahrt in Nikolaiken

Orgeldarbietung im Kloster Heiliglinde

Besuch eines Bernsteinmuseums/Schleiferei

Besichtigungen

LOGOS Reiseleitung

Extrakosten: Eintritte

LOGOS Reisetipp

Unternehmen Sie eine Reise ins Mittelalter. In der Frauengasse von Danzig bieten Bernsteinhändler ihre Waren feil. Spazieren Sie Nachts durch die Gasse und fühlen Sie sich um ein paar Jahrhunderte zurückversetzt.

Download

"Wer fragt, sucht die Wahrheit. - Kto pyta, prawdy szuka."
- Sprichwort aus Polen -

Tagesplanung

1. Tag: In den Norden Mitteleuropas

Abfahrt von Graz Hauptbahnhof um 05:30 über Wien und Brünn nach Glatz in Niederschlesien (barocke Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, Brücktorbrücke über die Neiße, Rathaus, Mariensäule, Schlossberg). Breslau, die Hauptstadt des historischen Schlesien mit zahlreichen Hochschulen, Forschungsinstituten, Theatern und Museen bildet das wirtschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Zentrum Niederschlesiens. Hier erleben wir ausgehend vom Breslauer Ring die nach dem 2. Weltkrieg wieder entstandene Altstadt mit zahlreichen historischen Bauten wie beispielsweise dem Rathaus, dem Dom auf der Dominsel sowie der gotischen Sandkirche.

2. Tag: An die Ostsee nach Danzig

Zunächst erreichen wir Posen, wo wir die Altstadt mit dem Alten Rathaus und dem Alten Markt sowie die Kathedrale auf der Dominsel erleben. Weiters sehen wir dort das ehemalige kaiserliche Residenzschloss. Wir besuchen Danzig, eine der Hansestädte: sie trat um 1360 der Hanse bei, die ihre große wirtschaftliche Blüte im 15. Jh. erreichte. 1814 verliert Danzig seine Stellung als Freistaat und wird preußisch. Nach schweren Zerstörungen im 2. Weltkrieg wurde die Stadt mustergültig restauriert. Zahlreiche Baudenkmäler der Altstadt wurden nach dem Krieg rekonstruiert wie beispielsweise das Krantor, das Zeughaus, die Marienkirche, der lange Markt und viele andere.

3. Tag: Im Wirkungsbereich des Deutschen Ordens

Die ehemals lebhafte Handelsstadt Marienburg gehört zu den UNESCO Kulturdenkmälern. 1216 entstand hier die Residenz des Hochmeisters des „Deutschen Ritterordens“. Von 1466-1772 ist es Sitz der polnischen Woiwoden. Die Stadt erwartet uns noch heute mit zwei Schlössern und dem Hochmeisterpalast, von dem aus der „Deutsche Orden“ die Christianisierung der heidnischen Pruzzen unternommen hat. Im ehemaligen Westpreußen liegt die 1237 gegründete Stadt Elbing. Hier finden wir den St. Nikolausdom, das Markttor und die ehemalige Dominikanerkirche. In Allenstein bleiben wir über Nacht und besichtigen u.a. die Burg und das spätgotische Rathaus.

4. Tag: Zum Ort des 20. Juli 1944

Über Rastenburg mit seiner Deutschordensburg gelangen wir in das ehemalige „Führerhauptquartier“, die sogenannte Wolfsschanze mit ihren Erinnerungen an die unselige Zeit des 2. Weltkriegs. Im Gebiet der Masuren mit seinen dunklen Wäldern und kristallklaren Seen erreichen wir als Nächstes Heiligelinde. Dieses Dorf ist einer der bekanntesten polnischen Marienwallfahrtsorte mit einer barocken Wallfahrtsbasilika und einer berühmten Orgel aus dem 18. Jahrhundert. Es folgt eine Übernachtung in der Stadt Nikolaiken am Spirdingsee, dem so genannten „Venedig Ostpreußens“ wo wir vom sagenhaften Stinthengst, dem König der Fische hören werden.

5. Tag: Die Masurische Seenplatte und Warschau

Die Masurische Seenplatte zählt zu den bekanntesten Regionen Polens. Hügel und Felder, unzählige silberne Seen und Wälder dominieren diese romantische Landschaft. Durch das einzigartige Netz von Flüssen und Kanälen, das die Seen miteinander verbindet, ist ein grandioser Lebensraum für die Pflanzen- und Vogelwelt entstanden. Von Nikolaiken aus unternehmen wir eine romantische Schiffahrt nach Niedersee. Damit verlassen wir das ehemalige Ostpreußen und steuern auf die Hauptstadt Warschau zu. Diese Millionenstadt, seit 1980 UNESCO-Weltkulturerbe, kann zu Recht stolz auf ihre detailgetreu wiederaufgebaute Altstadt mit dem Königschloss sein.

6. Tag: Die offizielle und die heimliche Hauptstadt

Nach einer ausführlichen Stadtbesichtigung in Warschau führt uns die Reise zur Stadt Krakau, bis 1596 Hauptstadt Polens und bis heute sein kultureller Mittelpunkt. Zahlreiche Bauwerke der Gotik, der Renaissance, des Barock und späterer Epochen der Kunstgeschichte prägen das Stadtbild. Sehenswert sind die ehemalige Residenz auf dem Wawelhügel und die dazu gehörige prächtige Kathedrale, der als Rynek bekannte Hauptmarkt mit den Tuchhallen, die gotische Marienkirche mit dem Hochaltar von Veit Stoß, das ehemalige Jüdische Ghetto von Kazimierz und manches andere. Ausklang mit einem Abendessen in einem landestypischen Restaurant.

7. Tag: Heimzu durch Kleinpolen, Schlesien und Mähren

Über das oberschlesische Industriegebiet um Kattowitz und das mährisch-schlesische Mährisch-Ostrau gelangen wir nach Olmütz, wo wir das historische Stadtzentrum besuchen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt 1642 von den Schweden eingenommen und acht Jahre okkupiert. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verlor die großteils zerstörte und entvölkerte Stadt den Status der mährischen Hauptstadt und trat diesen an Brünn ab. Wir sehen die barocke Dreifaltigkeitssäule, das im Kern gotische Rathaus mit seiner astronomischen Uhr und den im Wesentlichen romanischen Wenzelsdom. Über Brünn und Wien nach Graz mit Ankunft um etwa 20.00 Uhr.

Route

Graz - Wien - Brünn - Glatz - Breslau - Posen - Danzig - Marienburg - Elbing - Allenstein - Rastenburg - Masuren - Heiligenlinde - Nikolaiken - Niedersee - Warschau - Olmütz - Brünn - Wien - Graz