Serbien - Bosnien

Seit dem Mittelalter Transitland zwischen Adria und Donauraum stand Serbien zumeist unter byzantinischem Einfluss. Aufgrund der vielen Handelsstationen konnte ein gewisser Wohlstand erworben werden, der sich noch heute in Bauten aus dieser Zeit widerspiegelt. Besuchen Sie mit uns ein Land, das Hort einer tief verwurzelten orthodoxen Religiosität ist.

Termine & Details

Leistungen

  • Luxusbus
  • Halbpension in sehr guten Mittelklassehotels
  • örtliche deutschsprachige Reiseleitung in Sarajewo, Belgrad und Zagreb

Unterwegs mit Ihrer Gruppe

Gerne erstellen wir Ihr Gruppenangebot für diese Reise.

"Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat"

Tagesplanung

1.Tag: An beiden Seiten der Save

Abfahrt von Graz (Hauptbahnhof) um 6.00 Uhr  über die EU-Außengrenze nach Kroatien. Die Hafenstadt Zadar wird als Perle der kroatischen Kultur und Geschichte gepriesen. Die Stadt besitzt eine gut erhaltene Hafennlage, vier altertümliche Tore , darunter das Marinetor mit einem eingesetzten Stück eines römischen Triumphbogens und die nach dem Entwurf von Sanmicheli erbaute Porta di Terraferma. Die Piazza dei Signori (Herrenplatz) mit dem Hauptwachtgebäude und der Gradska Straza (Brunnenplatz) mit der korinthischen Säule zeigen den intensiven, venezianischen Einfluss, der bis heute diese Stadt prägt. Weiterfahrt nach Medjugorje.

2. Tag: Botschaft von Medjugorje

Über die Grenzen von Bosnien-Herzegowina hinaus erreichte Medjugorje Berühmtheit durch Ereignisse ab den 1980er Jahren, bei denen Jugendliche berichteten, dass ihnen Maria, die Mutter Jesu, erschienen sei. Die römisch-katholische Kirche hat diese Erscheinungen bisher nicht offiziell anerkannt, trotzdem machen sich jedes Jahr Katholiken und Andersgläubige auf, den Ort zu besuchen; im Juni 2006 waren hunderttausende Gläubige hier und es wird von einer großen Zahl von Bekehrungen berichtet.

3. Tag: Andere Kulturen, andere Religionen

Wir machen uns auf den Weg nach Sarajewo. Besichtigung der orientalisch geprägten Altstadt mit mehreren Moscheen und sehenswerten Gebäuden (Gazi-Husrev-Beg-Moschee, Kaisermoschee, Baščaršija-Platz, Akademie der Bildenden Künste/ ehemals Evangelische Kirche, Universitätsgebäude, Nationalbibliothek). Wir überschreiten die Grenze zu Serbien und erreichen die Hauptstadt Belgrad (Beograd – „weiße Stadt“), gegründet an der Mündung der Save in die Donau.

4. Tag: "Pforte des Balkan" und "Tor Mitteleuropas"

Mit einer über 7000-jährigen Geschichte ist Belgrad einer der ältesten durchgehend besiedelten Orte Europas. Da es jedoch immer wieder schweren Zerstörungen und Verwüstungen durch Kriege ausgesetzt war, wirkt Belgrad auf den Reisenden durchaus nicht "altehrwürdig". Kalemegdan, die noch immer sehr beeindruckenden Ruinen der gewaltigen Festung, die über Jahrhunderte von Türken und Österreichern umkämpft waren und baulich von beiden Völkern geprägt wurden. Sveti Sava besitzt eine der größten orthodoxen Kirchen der Welt und den Patriarchenpalast, den Sitz des Patriarchen der Serbisch-Orthodoxen Kirche. Die Landschaft der Vojvodina, Heimat vieler Volksgruppen, ist Vorbotin von Novi Sad, der größten Stadt im Norden von Serbien. Beeindruckend sind die mittelalterliche Festung Peterwardein (serb. Petrovaradin) mit Katakombensystemen, die Freiheitsbrücke und das Rathaus der Stadt.

5. Tag: Neuanfang auf den Ruinen

Geschmiegt an sattgrüne Hügel oder eingepasst in üppig bewaldete Täler überrascht die Provinz Vojvodina mit achtzehn Klöstern. Wir besuchen das Kloster Velika Remeta, mit seinem charismatischen Abt Stephan und Staro Hopovo, wo sechs junge Mönche Stück für Stück auf den Ruinen des alten, 1546 gebauten und unter den Osmanen zerstörten Klosters ein neues aufbauen. Weiters sehen wir das Kloster Kovilj, dessen Mauern in warmen Rot- und Gelbtönen leuchten. Auch hier erweitern und sanieren seit zwanzig Jahren 25 Mönche die beeindruckende Klosteranlage, deren jüngstes Prunkstück die frisch mit leuchtenden Ikonen ausgemalte Kapelle ist. Die idyllische Kleinstadt Sremski Karlovici (Karlowitz) wurde Schauplatz des für ganz Europa wichtigen Friedensschlusses zwischen dem Osmanischen Reich, Österreich-Ungarn, Polen, Russland und der Republik Venedig und beeindruckt mit dessen prächtiger Bischofskirche. Rückfahrt nach Novi Sad.

6. Tag: Rückkehr nach Österreich

Fahrt nach Zagreb. Der großzügige neo-klassizistische Stil verleiht der kroatischen Hauptstadt ein besonderes Flair. Parks, Gärten, Blumenschmuck, Prachtbauten, Kirchen aus mehreren Jahrhunderten und ein reichhaltiges Kulturangebot laden ein. Das Zentrum besteht noch heute aus drei Teilen: der mittelalterlichen Oberstadt, in der die Könige und später die ungarischen Statthalter residierten, dem Kaptol mit dem gewaltigen gotischen Dom, dem erzbischöf­lichen Palais und den ehemaligen Residenzen der Domherren. Eventuell Rundfahrt durch die in der Form eines Hufeisens angelegte Unterstadt mit ihren Bauten im Stil des Neobarock, der Neorenaissance und der Sezession. Über Marburg nach Graz mit Ankunft um ca. 21 Uhr.

Route

Kroatien - Marburg - Zagreb - Banja Luka - Sarajewo - Medjugorje - Mostar - Dubrovnik - Korcula - Makarska - Split - Trogir - Hvar - Krka Nationalpark - Zadar