Südindien

In den Tempelstädten Südindiens erleben Sie, wie der Hinduismus auch heute das Alltagsleben von Millionen von Menschen prägt. Neben großartigen Zeugnissen der Vergangenheit drängt sich die Gegenwart mit all ihren Widersprüchen in den Vordergrund. Für den Reisenden ist Indien kein leichtes Land - voller Faszination, voller Irritation!

Termine & Details

Leistungen

Flüge mit Lufthansa

Flughafentaxen

Kerosinzuschlag

Inlandsflug

Halbpension in Hotels erster Kategorie

Rundreise

LOGOS Reiseleitung

Termine

26.10.2018 - 04.11.2018

Preis

��� 2.474,- pro Person im Doppelzimmer

Download

"„Jeder Europäer, der nach Indien kommt, lernt Geduld, wenn er keine hat, und verliert sie, wenn er sie hat.“"
- Indisches Sprichwort -

Tagesplanung

1. Tag: Abflug aus Österreich

Abflug vom Flughafen Ihrer Wahl über Frankfurt  nach Madras.

2. Tag: In der Hauptstadt des Bundesstaates

Beginn der Besichtigungen in der Hauptstadt des Bundesstaates Tamil Nadu. Madras, die größte südindische Stadt war die erste bedeutende Niederlassung der Ost­in­dischen Kompanie in Indien. Wir besuchen das Museum, welches neben einer herrlichen Bronzesammlung auch die Funde aus dem frühbuddhistischen Amravathi zeigt, die Kirche des heiligen Thomas, der hier der Legende nach den Märtyrertod gefunden haben soll, und den Kapleesshwara-Tempel. Nachmittags erreichen wir bei einem Ausflug entlang von Reisfeldern Kanchipuram, die einstige Hauptstadt des Pallavareiches und eine der sieben heiligen Städte Indiens. Kanchipuram wird auch die „Goldene Stadt“ oder „Stadt der tausend Tempel“ ge­nannt. Wir sehen Gläubige beim rituellen Bad und betreten ehrfurchtsvoll das von Butter­lampen erleuchtete Allerheiligste. Auch haben wir Gelegenheit, die herrlichen Seidenstoffe, für die die Stadt so berühmt ist, kennen zu lernen und zu erstehen.

3. Tag: Wiege der Tempelbaukunst

Morgens zeigt uns der lokale Markt die indischen Handelsgepflogenheiten und das reichhaltige Angebot. Da­nach Abfahrt nach Mahabalipuram und Besichtigung. Die Blütezeit der Bauhütten von Mahabalipuram lag im 7. und 8. Jahrhundert. Am bekanntesten sind die sogenannten Strandtempel, erste Beispiele der freitragenden Archi­tektur. Von den Höhlentempeln über die Monolithtempel bis zur freitragenden Bauweise kann man die Ent­wicklung der ortsansässigen Architektur, hier zwischen bizarren Granitfelsen in einmalig schöner Landschaft am Meer gelegen, nachvollziehen.

4. Tag: Zu Besuch im Ashram

Nach unserer morgendlichen ca. zweistündigen Fahrt gelangen wir nach Pondicherry, das bis 1954 Hauptstadt der französischen Besitzungen in Indien war. Seinen internationalen Ruf verdankt es dem bedeutenden in­dischen Denker und Philosophen Aurobindo Ghosh (1872 – 1950), in dessen Ashram noch heute Jugendliche aus aller Herren Länder zusammenkommen. Nach Besichtigung des Ashrams statten wir der „Zukunftsstadt“ Auroville einen Besuch ab. Unter Beteiligung internationaler Institutionen wie der UNESCO wurde 1968 mit dem Bau dieser, im Zentrum der Form eines Mandala gleichenden Stadt begonnen. Auf unserem Weg Richtung Süden, der von Palmenwäldern, Zuckerrohrfeldern und ursprünglichen Dörfern gesäumt ist, gelangen wir nach Chidam­baram, einer der Lieblingsresidenzen der Chola-Dynastie, die hier ihrem Familiengott, dem „Tanz­enden Shiva“, einen Tempel errichtet haben. Der gesamte Komplex ist das Werk mehrerer Jahrhunderte und vieler Bauherren. Ca. 40 km vor Erreichen unseres Tageszieles Tanjavur besuchen wir die alte Chola-Stadt Kumbakonam mit ihren Tempeln, welche beeindruckende Gopurams und schöne Skulpuren aufweisen. Alle zwölf Jahre findet am Tem-pelteich ein Fest statt, da dann das Wasser des Ganges und weiterer heiliger Flüsse in den Teich fließen soll.

5. Tag: Die Kunst der Cholas und der Segen des Tempelelefanten

Die Stadt Thanjavur, auch Tanjore genannt, liegt in schöner Lage oberhalb des Kaveri-Deltas. Eine der wich­tigsten Schöpfungen aus der Chola-Zeit stellt der Brihadiswara Tempel dar. Dieser um die Jahr­tausendwende errichtete und aufwendigst geschmückte Tempel galt als das Machtzentrum der Könige. Im Museum des Pa­lastes sehen wir eine prachtvolle Sammlung von Bronzefiguren und Skulpturen, für welche die Chola-Zeit so berühmt war. Der weitere Teil des Tages ist Srirangam gewidmet, das den Idealfall einer Tempelstadt darstellt. 28 Tempeltortürme führen aus den vier Himmelsrichtungen zum Aller­heiligsten im Zentrum der Anlage. Bei Srirangam handelt es sich um eines der größten Vishnu-Heiligtümer Indiens. Vielleicht erhalten auch Sie den Segen des Tempelelefanten. Am späten Nachmittag unternehmen wir einen Spaziergang zum Rock Fort, dem Wahrzeichen der Stadt, und genießen den Ausblick auf die tropische Landschaft. Genächtigt wird in Trichy.

6. Tag: Tempelstadt Madurai

Weiter geht es nach Madurai, der ursprünglichen Hauptstadt der Pandya-Könige und späteren Residenz einer Nayaka-Dynastie. Madurai ist eine Hochburg tamilischer Kultur. Der große Minakshi-Tempel im Herzen der Stadt gehört zu den wichtigsten Pilgerstätten des Hin­duismus. Wir erleben die tiefe Religiosität der Inder vor allem bei der allabendlichen Zere­monie, wenn Menakshi in einer Sänfte zum Schrein des Sundareswara getragen wird. Ebenso beeindruckend ist auch der Palast des Erbauers dieser Tempelanlage. Tirumal Nayak ließ seinen Herrschaftssitz um einen großen rechteckigen Hof anlegen. Nicht weit davon entfernt liegt ein riesiger, heiliger Tempelteich, der vor allem bei Bootsfesten genutzt wird.

7. Tag: In den Cardamom-Bergen

Eine landschaftlich schöne Fahrt in die Cardamom-Berge nach Thekkady steht auf dem Programm. Die Car­damom-Berge gehören mit ihren Gewürzgärten, Kakao- und Teeplantagen zu den schönsten Landstrichen des Südens. Nach der Ankunft genießen wir eine entspannende Bootsfahrt auf dem Periyar-Stausee im gleich­namigen Nationalpark. Mit etwas Glück können wir vom Boot aus Gaurs (indische Bisons), Samba­hirsche, Tiger, Leoparden und wilde Elefanten beobachten.

8. Tag: Wo der Pfeffer wächst

Die Cardamom-Berge gehören mit ihren Gewürzgärten, Kakao- und Teeplantagen zu den schönsten Land­strichen des Südens. Auf kurvigen Strecken mit atemberaubenden Aussichten geht es nach Kottayam, danach steht eine Bootsfahrt durch die Backwaters (ein ausgedehntes Lagunensystem) und die Weiterfahrt nach Cochin, der Stadt, in welcher Vasco da Gama auf einer seiner Reisen landete, auf dem Programm. Der Handel mit Gewürzen, vor allem mit Pfeffer, machte die Stadt reich, und schon bald wurde sie „Königin der Arabischen See“ genannt. Am Abend besteht die Möglichkeit, an einer klassischen Kathakali-Tanzvorführung teilzunehmen.

9. Tag: Königin der „Arabischen See“

Vom Ufer der Altstadt Cochins beginnt unser Spaziergang durch das alte jüdische Viertel zum Mattancheri Palast (Holländischer Palast) und zur St. Franziskus-Kirche, Transfer zum Flughafen und Abflug um 14.35 Uhr nach Bangalore, dem High-Tech Zentrum des indischen Subkontinentes. Die Stadt ist aber auch bekannt ob ihrer großen Gartenanlagen, der Seidenprodukte und ihrer Sandelholz-Schnitzereien. Wir sehen in einer infor-mativen Stadtrundfahrt das Zentrum der Stadt, die Festung und den im Tudorstil erbauten Palast von Bengaluru, etc. Nach dem Abschiedsabendessen erfolgt der Transfer zum Flughafen (keine Nächtigung).

10. Tag: Rückkehr nach Europa

Abflug von Bangalore um 3.25 Uhr über Frankfurt nach Österreich.

Urheber: E. S.

Route

Abflug vom Flughafen Ihrer Wahl nach Madras; Rundreise: Madras - Kanchipuram - Mahabalipuram - Pondicherry - Chidambaram - Thanjavur - Srirangapatnam - Madurai - Rameswaram - Periyarsee - Kottayam - Backwaters - Alleppey - Cochin - Bangalore, Rückflug zum Flughafen Ihrer Wahl