Toskana

Die Baudenkmäler und Kunstschätze der großen Städte wären schon alleine eine Reise wert. Damit nicht genug: Man verlässt die Pinakothek, die Kirche oder den Palast, setzt sich drei Schritte weiter in ein Straßencafe, um einen Cappuccino zu ge-nießen, man spaziert durch mittelalterliche Gassen, die sich zum höchsten Punkt der Stadt hinaufwinden, genießt von dort aus den Blick auf Weinberge, kleine Weiler und einsam gelegene Gutshöfe. Spätestens beim Picknick unter einem Olivenbaum ist man restlos in die Toskana verliebt und beschließt, so schnell wie möglich, wieder zu kehren in diese begnadete Gegend.

Termine & Details

Leistungen

Luxusbus

Halbpension im 4*****Hotel 

landestypisches Abendessen im Rahmen der Halbpension

Olivenöl- und Weinverkostung

LOGOS Reiseleitung

LOGOS - Tipp

Viele behaupten, dass der Pecorino aus Pienza der beste der Toskana ist. Überzeugen Sie sich im nach Pius II genannten Heimatort von der Qualität des Schafkäses.

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"A tavola non si invecchia." = "Bei Tisch altert man nicht."
- Sprichwort aus der Toskana -

Tagesplanung

1. Tag: Aufbruch in die Toskana

Abfahrt um 6.00 Uhr vom Grazer Hauptbahnhof über Klagenfurt - Tarvis - Udine - Bologna. Weiter  nach Siena, bekannt ob seiner Reiterspiele „Il Pálio“ und der braunen Farberde „Terra di Siena“. Von der berühmten muschelförmigen Piazza del Campo aus erschließt sich uns diese mittelalterliche Stadt (Piazza del Campo, Dom, Baptisterium, Palazzo Pubblico, Haus der Hl. Katharina) mit ihrer reichen Geschichte. Wir erleben das alter-tümliche Sena Julia, die Zeit der fränkischen Grafen, den Zwist zwischen guelfischem Florenz und dem ghib-bellinischen Adel der Stadt sowie die Höhepunkte der Architektur und der Malerei des 13. und 14. Jahrhunderts.

2. Tag: Entlang der Chiantistraße

Die auf dem Hügel, wie eine Befestigung liegende Altstadt von Certaldo erreichen wir mit dem Schrägaufzug. Das Haus Giovanni Boccaccios, des Schöpfers des Dekamerone, und der Palazzo Vicariale, mit seiner für dieses Gebiet typischen abwechslungsreichen Geschichte erwarten uns. Weiterfahrt entlang der Chianti- Weinstraße über Castellina und Greve, wo Sie alle Spezialitäten der Tos­kana, ob in der Enoteca, einem der Spezialitätenläden oder einem Cafè, genießen können. Auch Impruneta, bekannt für seine hochqualitativen Töpferwaren und seinem sehens­werten Hauptplatz wird besucht.

3. Tag: Kleinode der Kunstgeschichte

Heute geht es durch die reizvolle Landschaft der Crete, aus deren Boden die rustikalen Terrakottaziegel gewonnen werden. Auf einem der Hügel liegt Montalcino, berühmt für seinen international beliebten Wein „Brunello di Montalcino“. In der Benediktinerabtei Oliveto Maggiore erfahren wir von den alten Methoden der Buchbindekunst, den Geheimnissen der Klosterapotheke und über das Leben des Ordensgründers in einem wunderbaren Freskenzyklus. In Pienza, einer vom Architekten Bernardo Rossellino im 15. Jht. erbauten Stadt im Renaissancestil, sehen wir die Kathedrale, den Piccolomini - Palast, den Dom und den Palast des Erzbischofs). Montepulciano, auf einem Hügel gelegen, der sich über die weiten Täler „Val d’Orcia“ und „Valle di Chiana“ erhebt, ist berühmt für seine Renaissancekunstwerke (Piazza Grande, Dom, Rathaus). Das Kloster Sant’Antimo lädt uns auch zum Besuch ein. Bei einer typisch italienischen Ölpresse können wir Olivenöl und Wein verkosten.

4. Tag: Rückkehr in die Vergangenheit

Stadtrundgang in der etruskisch, römisch mittelalterlichen Stadt Volterra. Schon im Altertum gehörte sie unter dem Namen „Velathri“ mit der dreifachen seiner heutigen Ausdehnung zu den zwölf Bundesstädten Etruriens. Heute noch ist die Alabasterindustrie, weltweit bekannt (Piazza dei Priori, Palazzo, Stadtmauern, Dom), weiter nach San Donato, einem lieblichen Dörfchen, wo wir beim Mittagsimbiss (fakultativ) mit landestypischentypischen Produkten auch die Weine der Region kredenzt bekommen. Fahrt nach San Gimignano, dem „Italienischen Rothen-burg“ oder „Manhattan des Mittelalters“ genannt, das mit seinen 13 Geschlechtertürmen ein malerisches Stadtbild bietet (Palazzo Comunale, La Collegiata, Torre dell´ Orologio).

5. Tag: Stadt des guten Geschmacks

Wir erreichen Ferrara, eine der berühmtesten Städte in der Poebene mit ihrer reichen und adeligen Vergangenheit. Stadtrundfahrt und Besichtigungen: Castello Estense, Piazza Savonarola, Kathedrale, San Francesco etc. Die dort im Jahre 1391 gegründete Universität, ist eine der ältesten Europas. Ferrara ist im frühen Mittelalter entstanden und somit eine der wenigen italienischen Städte nichtrömischer Gründung. Fahrt über Padua - Udine – Venzone nach Pontebba (Wir sehen den spätgotischen Flügelaltar in der Kirche Santa Maria Maggiore, ein Meisterwerk Heinrichs aus Villach, dem wichtigsten Künstler des „Villachers Kreises“). Durch das Kanaltal über Villach – Klagenfurt - Pack nach Graz, Ankunft am Hauptbahnhof um ca. 20.00 Uhr.

Urheber: E.S.
Urheber: E.S.
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Route

Graz - Klagenfurt - Villach - Udine - Siena - Crete - Monte Oliveto Maggiore - Montalcino - Sant΄ Antimo - San Quirico - Pienza - Montepulciano - Volterra - San Donato - San Gimignano - Certaldo - Castellina - Greve - Impruneta - Florenz - Ferrara - Pontebba - Klagenfurt - Graz