Transibirische Eisenbahn

Die um die vorige Jahrhundertwende erbaute Transsibirische Eisenbahn ist immer noch die einzige Bahnverbindung vom europäischen Raum in den Fernen Osten. Die Reise mit der Transsib vermittelt einen Eindruck der ungeheuren Weite und Vielfalt der Länder Rußlands, der Mongolei und Chinas.

Termine & Details

Leistungen

Flüge mit Austrian

Flughafentaxen

Kerosinzuschlag

Halbpension in sehr guten Mittelklassehotels

Zugfahrt in Vierbettkabine erster Klasse

Rundreise

Eintritte

LOGOS-Reiseleitung

Extrakosten: Halb- oder Vollpension bei Zugfahrt

Aufpreis für Zweibettkabine

Flugzuschlag für Bundesländerabflüge



LOGOS - Tipp

Zwei Schaffner pro Waggon werden Sie auf Ihrer Reise begleiten. Ihr Dienstabteil befindet sich am Waggonende. Die Schaffner sind für Ihre Sicherheit und die Sauberkeit des Waggons zuständig.

Desweiteren heizen sie, servieren Tee und kümmern sich allgemein um Ihr Wohlergehen. Da Sie eine Weile auf die Schaffner angewiesen sein werden, sollten Sie es sich nicht mit ihnen verscherzen.

"Bei uns ist es neun Monate im Jahr kalt und drei Monate saukalt. "
- Sprichwort aus Sibirien -

Tagesplanung

1. Tag: Abflug nach Rußland

Abflug morgens vom Flughafen Ihrer Wahl über Wien nach Moskau. Ankunft in Moskau am frühen Nachmittag, Transfer zum Hotel und erster Stadtrundgang.

2. - 3. Tag: Goldner Kreuzeskuppeln Flimmer

Zwei Tage Aufenthalt in Moskau: „Ich habe die Wunderstadt nur zwei Tage gesehen. Mir deuchte, ich sah Asien: Armut und Pracht, Hütten und Scheunen und Ställe, nicht bloß in den Vorstädten, sondern hin und wieder mitten in der Stadt; dazwischen der Glanz der Paläste und Gärten, die vergoldeten Kuppeln und Türme der Kirchen und Klöster, der Kreml mit seinen goldenen Toren, Türmen und Zinnen. Dazu das unge­wöhnliche Wogen und Wimmeln der Menschen in jener außerordentlichen, wild­bewegten Zeit. Ich konnte nichts sehen in zwei Tagen, ich konnte nur staunen.“ (Ernst Moritz Arndt 1850). Stadtrundfahrten und Besichtigungen: Roter Platz, Basilius - Kathedrale, Kreml - Gelände mit der Mariä-Himmelfahrtskathedrale, Erzengel Michael-Kathedrale, „Ivan der Große“, Zarenglocke und Kanone, Neu Jungfrauenkloster, Kauf­haus GUM, U-Bahn,... Am Abend des dritten Tages Transfer und Abfahrt vom Jaroslawer-Bahnhof.

4. - 9. Tag: Die legendärste Bahnstrecke der Welt

Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn durch die Mongolei nach Peking. Die Zugfahrt bedeutet eine schrittweise, zeitlich ge­streckte und behutsame Annäherung an den asiatischen Kontinent und ein sukzessives Absorbieren der sieben Stunden Zeitdifferenz. Das Abenteuer, eine der mythischen Bahnstrecken unserer Erde zu erleben, erlaubt Ihnen die Begegnung mit der weiten sibirischen und ostasiatischen Landschaft. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts keimte der Gedanke, eine Eisenbahnstrecke quer durch ganz Sibirien zu bauen. Mit 100.000 Arbeitern und 25 Jahren Bauzeit entstand die 10.000 km lange Bahnlinie von Moskau durch den Ural, vorbei am Baikalsee zum Pazifikhafen Wladiwostok. 1891 hat man mit dem Bau begonnen, größtes Problem war die Region Baikalsee. Zunächst richtete man einen Fährbetrieb zur Überquerung des Baikalsees ein. Wenn der Baikalsee zugefroren war, zog man die Eisenbahnwagen auf Schlitten über den See. Während des russisch-japanischen Krieges verlegte man sogar Geleise auf dem Baikalsee-Eis. 1905 wurde jedoch eine Bahnstrecke rund um das südliche Seeende fertig gestellt, sodass das Nadelöhr Baikalsee verschwand. Die Transsib führte nun von Moskau über Nowgorod - Perm - Jekaterinburg - Omsk - Nowosibirsk Tayshet - Irkutsk - Baikalsee - Ulan Ude. In Ulan Ude zweigt von der Transsib die Strecke durch die Mongolei, über Ulaan Bataar nach Peking ab. An der mongolisch-chinesischen Grenze werden die Züge von der russischen Breitspur auf die in China vorhandene europäische Normalspur umgerüstet. Am Nachmittag des 9. Tages Ankunft in Peking. Transfer ins Hotel.

10. Tag: In der Metropole der Kaiser

Peking: Stadtbesichtigung: Der Platz des „Himmlischen Friedens“, im Mittelpunkt der Stadt gelegen, ist mit einer Fläche von 44 ha der größte der Welt. Die „Verbotene Stadt“, der eigentliche Kaiserpalast, erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 110 ha und ist von einem 50 m breiten Wassergraben umschlossen. Erbaut in den Jahren 1406 bis 1420 galt sie den Chinesen lange Zeit als Zentrum der Welt. Be­sichtigung des Kohlehügels und des Lamatempels. Abends Möglichkeit zum Besuch einer Opern- oder Akro­batik - Aufführung.

11. Tag: Fahrt zur großen Mauer

Ganztägiger Ausflug zur Großen Mauer, zum etwa 80 km nordwestlich von Peking gelegenen wiederhergestellten Mauerabschnitt bei Badaling. Dieser Abschnitt der Mauer bietet einen herrlichen Blick auf die, sich wie eine Schlange durch tiefe Täler und über hohe Gipfel schlängelnde Mauer, die im 5. Jahrhundert einen Schutzwall gegen nördliche Steppenbewohner gebildet hat. Weiterfahrt durch eine „Geisterallee” zu den Ming-Gräbern. 13 der insgesamt 16 Kaiser der Ming - Dynastie fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Bei der Rückfahrt in die Hauptstadt besuchen wir die Marco Polo Brücke, über die der venezianische Händler Ende des 13. Jahrhunderts die Stadt betreten haben soll.

12. Tag: Rückkehr nach Europa

Nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet Transfer zum Flughafen und Rückflug vormittags über Wien oder Frankfurt zum Flughafen Ihrer Wahl.

Urheber: E.S.
Urheber: E.S.
Urheber: E.S.

Route

Abflug vom Flughafen Ihrer Wahl nach Moskau (2 Tage Aufenthalt); Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn - Moskau - Mongolei - Peking (3 Tage Aufenthalt) - Große Mauer - Peking; Rückflug zum Flughafen Ihrer Wahl